Die Nachmacher


Es gibt unzählige Coverbands in dieser Republik. Sie werden gefeiert in den Tanzcentern und Festzelten der Provinz. Manche von ihnen spezialisieren sich und spielen die Hits von nur einer Gruppe. Wir waren unterwegs mit fünf Nordlichtern, die die Klassiker der Hosen und der Ärzte auf dem Kasten haben. Mit diesem Programm fahren sie als doppelte Coverband durchs ganze Land.

Am Rand des knapp bemessenen Backstage-Areals ist eine Equpimentkiste geparkt. Daran hängt akkurat auf einem Kleiderbügel die Anthony-Kiedis-Kombi: Das weiße Slim-fit-Kurzarmhemd. Die schmale, schwarze Krawatte. Nur die Armstulpen fehlen. Sollte man die Klamotte an sich nehmen und in einem gepolsterten Umschlag mit ordentlich Porto drauf nach L.A. schicken? Oder sie lieber ins nächste Rockmuseum tragen? Kann sich Kiedis ja nachkaufen.

Die letzte Band, die heute Abend in der Kulturbrauerei in Berlin spielt – die größten Hits der Toten Hosen -, hat keinen Blick für das begehrte Fundstück. Sie muss gleich den Headliner der großen Party geben, bevor die vom Veranstalter, dem Rock-Radiosender Star FM, verpflichteten Hit-DJs auch den großen Saal des Gebäudekomplexes übernehmen. Die 5 kleinen Jägermeister, so ihr Name, lauern hinter dem dicken Vorhang neben der Bühne. Sie wollen endlich ins Licht. Zwar sind selbst die drei spätgeborenen Klopfer des Quintetts alte Konzerthasen. Aber die Aussicht auf einen Auftritt im dichtgedrängten Kesselhaus, einer 1 000er-Halle, in der zuvor zwei andere Coverbands mit Chili-Pepper-Songs und amtlichem Monster-Rock’n’Roll das Feld bereitet haben, setzt doch einiges Adrenalin frei.

Die fünf tigern und albern herum. Selbst in den umfangreich kraushaarigen Schlagzeuger Chris, der gerade noch auf der Couch inmitten des Trubels in der Garderobe in einen erstaunlich vehementen Schlaf gekippt war, kehrt Leben zurück. Nur Sänger Andi steht neben seinem Rollkoffer und zeigt nichts außer Körperspannung von den aufgestellten Haarspitzen bis in die Zehen. Und dieses sphinxartige Lächeln, das einem nach nur ein paar Stunden in seiner Gegenwart schon so vertraut ist wie Campinos breites Spitzbubengrinsen nach über zwei Jahrzehnten in breitester bundesrepublikanischer Öffentlichkeit.

Es könnte jetzt auch endlich mal losgehen. Doch dort oben steht ein Dämon mit vom Kunstblut besudelten Kinn und weicht nicht von der Bühne. Nuckelt mit spitzen Lippen an der Mineralwasserflasche. Spült den Schlund, muss noch züngeln und noch grollen. Auch der Katzenmann am Schlagzeug wird nicht gehen, ohne das elementare Ritual eines jeden Kiss-Auftritts aufgeführt zu haben – sein ausführliches Drumsolo. Erst wenn das letzte Konfetti gefallen und der finale Böller gezündet ist, werdet ihr feststellen, dass man das Spektakel einer Kiss-Tribute-Band nicht steigern kann. Die Stimmung hingegen schon. Eben mit den größten Hits der Toten Hosen.

Die 5 kleinen Jägermeister machen das schon eine Ewigkeit: die Gassenhauer der Düsseldorfer Punkrockstadionrocker nachspielen. Noch nicht so lange wie das verschworene Original, das in diesen Tagen sein 30-Jähriges feiert. Aber immerhin seit Opium fürs Volk, der Hosen-Platte, aus der dann auch die Tresenhymne „10 kleine Jägermeister“ ausgekoppelt wurde. 16 Jahre ist das her. „Wir waren schon auch Hosen-Fans“, sagt Andi, aber ihr Coverprojekt haben sie damals aus finanziellen Erwägungen heraus gegründet. Ihre Band, mit der sie eigene Sachen gespielt hatten – Punk und Metal, Crossover – kam nicht weiter. Mit ihren Gigs und einer eigenen CD hatte es zu wenig mehr gereicht als ein bisschen Lokalfame zwischen Lübeck und Ratzeburg.

Von der Urbesetzung der Jägermeister sind heute nur noch er und Chris übrig, sie stehen mit beiden Beinen in den Vierzigern. Andi und Chris haben ihre Verpflichtungen, Kinder, Familie, aber sie wollen trotzdem weiter durchs Land fahren. Deshalb sind sie inzwischen mit drei Mittzwanzigern unterwegs, die fast ihre Söhne sein könnten. Und wie Andi und Chris früher, haben Thilo, Onni und Marco auch noch eine Gruppe, mit der sie eigene Sachen machen. Sie heißt Who Killed Wanda und ist auch nicht sonderlich erfolgreich. Aber Thilo, Onni und Marco verfügen dank ihrer Jägermeisterschaft über den Erfahrungsschatz von mindestens einem halben Dutzend anderer junger, hoffnungsvoller Punkpopcombos zusammen.

Das Trio ist in der Coverband erwachsen geworden – „auf der Autobahn“, erzählt Thilo. Er war nach sieben Jahren die erste Frischblutinjektion für das Quintett. „Sie haben mich vom Zivildienst abgeholt, und dann fuhr Klein-Thilo in die Welt hinaus mit diesen tätowierten, alten Männern. Am ersten Wochenende haben wir in Husum und Berlin gespielt, und ich musste schon Autogramme geben für Teenager, die zu mir hochgeschaut haben.“ Wenn sie ihren Job gut machen, fragt am Ende keiner nach Original und Fälschung – dann sind sie die Stars.

Die Jägermeister schränken ihren Markt und ihre Möglichkeiten natürlich ein dadurch, dass sie ausschließlich die Hosen covern. (Das gilt selbstverständlich auch für Die-Ärzte-Coverband, die sie nebenbei unterhalten und von der später noch die Rede sein wird.) „Wir sind nicht auf jedem Stadtfest buchbar“, sagt Andi, der fürs Booking verantwortlich ist und es aktuell so auf rund 20 bis 30 Konzerte im Jahr bringt. Andi wäre allerdings auch nicht für jede Band buchbar: „Ich bin kein Musiker, ich bin ein Shouter.“ Der Abend wird es zeigen: Im Shouten schenken er und Campino sich nichts.

Und wenn Andi und seine Jungs von ihren Tourabenteuern erzählen, die sie nur selten in Großstädte führen, dafür oft bis in die tiefste Provinz, kommen mindestens so viele absurde Geschichten zusammen wie bei den Toten Hosen nach 100 „Wohnzimmer-Konzerten“. Thilo hat über die Jahre beobachtet: „Das Hillbilly-Phänomen gibt es auch bei uns. Da kommen Leute, die sitzen den ganzen Tag auf dem Trecker. Das Dorffest ist dann das Jahresereignis.“ Eine fremde Welt, denkbar weit weg von allem Rock, egal, ob original oder gecovert. „Da sprechen dich Leute auf deine rote Röhrenjeans an:, Hähä, die trägst du aber nicht privat, oder?'“

Die 5 kleinen Jägermeister haben für Fußballgolf-Clubs und auf Scheunenpartys gespielt. Sie gastierten im Altenhamer „Gigantikum“, im „Wind“ in Zwönitz und in der „Kutsch“ im hessischen Lindenfels, wo nicht nur die Anfahrt durchs Grabstein-Meer umliegender Steinmetze für B-Movie-Grusel sorgte. Sie wurden auf der „Monster Of Cover“-Tour gefeiert, die sie mit Cover-Monstern wie Kon Chauvi und Eurosmith durch Württemberg führte, von 1 000 bis 4 000 Leuten am Abend. Sie bekamen es im Chemnitzer Hinterland mit Security-Grobianen in Thor-Steinar-Shirts zu tun. Und dass sie sich tatsächlich fast breitschlagen ließen, in Kaiserslautern vor einer Onkelz-Coverband auf die Bühne zu gehen, können sie heute selbst nicht mehr begreifen. „Als wir das Publikum gesehen haben“, erzählt Andi, „habe ich zu dem Veranstalter gesagt:, Wenn du dich beim ersten Song mit zu mir auf die Bühne stellst, dann gehen wir raus und spielen – sonst nicht.'“ Die Jägermeister bekamen ihr Geld, ohne auftreten zu müssen.

Überhaupt: die Böhsen Onkelz. Das Coverrock-Business hat seinen Zenit zwar überschritten, sagt Andi. Das liegt nicht zuletzt am Überangebot: Das Internet-Portal coverbands.de listet aktuell über 1 400 Bands und Künstler. Doch Böhse-Onkelz-Kopisten haben entgegen dem Trend enormen Zulauf. Das Original gibt es nicht mehr, der Mob holt sich deshalb sein Rock-Methadon. Dadurch, dass sie sich als Hosen-Stellvertreter in der linken Tradition des Punk positionieren, dürfen sich die Jägermeister selbst immer wieder mit aufrechten Deutschen herumärgern. Sie schlagen dann Schlachten, die bei den Hosen und Ärzten schon lange nicht mehr geschlagen werden. Erst Anfang des Jahres hat ihnen ein brauner Proll beim Versuch, mitten im Konzert ihre St.-Pauli-Fahne vom Schlagzeug zu reißen, das halbe Drumset umgeworfen.

Im Kesselhaus werden heute höchstens zwei, drei Pogotänzer umgeworfen. Und gleich wieder aufgestellt. Die Hosen-Hits dürfen hier als ausnahmslos beliebt vorausgesetzt werden. Die Jägermeister sind ganz wie das Original nicht in erster Linie dem Song verpflichtet, sondern der Energie, die dabei freigesetzt wird. Andi wiegt den Oberkörper, steht tief, weil breitbeinig mit einem Fuß an der Bühnenkante. Und ja: Er shoutet. Und raunzt im Kasernenhofton: „Die ganze Halle!“ Die Halle spurt. Sie grölt, sie springt, schwitzt selig. Auch Thilo, Onni und Marco haben ihren Rock-Entertainer gelernt. Liegt eine Hand nicht auf dem Instrument, ist sie in die Luft gereckt. Thilo und Marco rotieren, ziehen Grimassen. Onni spaziert feixend mit dem Bass umher. Am Ende spielt Marco seinen Riff rücklings vor seiner Box im Liegen fertig.

Als letzten Song haben sie sich „Tage wie diese“ aufgehoben. Star FM hatte damit Werbung für ihren Auftritt gemacht. Jetzt müssen sie ihn auch bringen. Sehr gerne! Nicht nur Chris findet ihn „super“. Thilo meint, die Hosen hätten damit „endlich mal wieder über ihren Tellerrand hinausgeschaut“. Geprobt haben sie das Stück am Nachmittag beim Soundcheck. Eigentlich proben die Jägermeister nicht. Die Mitglieder sind über den Norden Deutschlands verteilt, da übt jeder seinen Teil für sich zu Hause ein, und beim Soundcheck setzen sie es zusammen. Hosen-Songs sind ja auch keine Hexerei. Und die Jägermeister ordentliche Musiker.

Allerdings hat die Zwei-Generationen-Band recht unterschiedliche Sichtweisen auf das Material, mit dem sie da arbeiten. Während Chris und Andi damit groß geworden sind – „seit Opelgang!“ -, klingt der Gitarrenstil von Kuddel für Thilo zum Beispiel bis heute nach „Retropunk“. „Wir sind mit Offspring und NOFX aufgewachsen, das ist viel satter und fetter.“

Damit landen wir bei einer entscheidenden Frage: Wie viel künstlerische Persönlichkeit kann und will man sich leisten in einer Coverband? Die Jägermeister konzentrierten sich auf die Songs der Toten Hosen, nicht die Band. Wann sie die zum letzten Mal live gesehen haben? Chris: „Als sie mal auf dem Hurricane gespielt haben.“ Elf Jahre ist das her. Andi geht grundsätzlich nicht so gerne auf Konzerte. Onni hat sie noch gar nicht gesehen. Ihm ist wichtig, dass die Jägermeister eine Cover- und keine Tribute-Band seien. Er betont das schon am frühen Abend, nachdem er sich zehn Minuten der Show der Chili-Peppers-Klone California Affair angeschaut hat: Den schmächtigen Sänger in der Anthony-Kiedis-Kluft, das durchtrainierte Alphatier markierend. Den Bassisten im Skelett-Anzug, bemüht, Fleas Ganzkörpergroove hinterherzuwackeln. „Bei Rammstein- oder Kiss-Coverbands ist das ja okay“, sagt Thilo. „Aber ist es nicht geiler, wenn ich als ich auf der Bühne stehe?“

Früher war das wohl noch etwas anders bei den 5 kleinen Jägermeistern. Auf ihrer Homepage finden sich alte Fotos, die Andi und Gefolge in gestreiften Schlaghosen zeigen. Thilo orientiert sich darauf mit seinem Glampunk-Outfit mit Leoparden-Oberteil und blond gefärbten Haaren durchaus am 80er-Jahre-Kuddel. Als sie dem Original allerdings noch näher kamen, gab es Ärger. Die Jägermeister nahmen nach dem Vorbild der Hosen-Aliase Die Roten Rosen eine CD mit angepunkten Schlagerversionen auf. Gaststars: Jürgen Drews und einer der Gebrüder Blattschuss. Doch als Andi mit Labels Kontakt aufnahm, um das Album (Die zensierten Rosen: Wolle Rosen kaufe?) vertreiben zu lassen, erreichte ihn ein Anruf aus Düsseldorf: „Was ihr mit eurer Coverband macht, ist uns egal, aber hier haltet ihr euch besser mal zurück!“

Da sprechen die 5 kleinen Jägermeister doch netter von den Ärzten. Auch von denen erhielten sie eines Tages einen Anruf. Andi stand im Baumarkt und rief in sein Telefon: „Du willst mich doch verarschen!“ Aber es war wahr: Bela B. wollte sie haben – eine Hosen-Coverband als Vorgruppe auf dem „Jazzfäst“ in der Berliner Wuhlheide. Dort standen sie dann, am 12. Juli 2008. 5 kleine Jägermeister auf der Riesenbühne. 10 000 Leute. „Wir kriegen da jetzt richtig auf die Fresse“, dachten sie noch. Doch dann haben die Ärzte-Fans „Eisgekühlter Bommerlunder“ gegrölt, schon als das Jägermeister-Banner hochgezogen wurde. Der Rest war Rausch. „Danach hätten wir aufhören können, das war unser Zenit.“

Stattdessen wurden sie noch mehr. Nämlich zwei Bands. Onni, Thilo und Chris, der in den Achtzigern wegen Bela B. überhaupt erst mit dem Schlagzeug-Spielen angefangen hatte, gründeten Le Friseur, die Ärzte-Coverband. Zum einen waren sie Fans, zum anderen hatte sich herausgestellt, dass Ärzte-/Hosen-Kombis gerne gebucht werden – als Vier-bis-fünf-Stunden-Paket.

Le Friseur müssen wir uns natürlich auch noch anschauen. Wir verabreden uns am Abend im Kesselhaus für zwei Wochen später in Neumünster. Das liegt rund eine halbe Autostunde nördlich von Hamburg. Le Friseur werden dort eines ihrer raren Solokonzerte geben. Im „A7“.

Ein Gewerbegebiet mehr. Das dunkelbraun-weiß gestreifte Betonbrikett mit der „A7“-Tafel über dem Eingang drückt sich wie ein Blechkuchen aus der Industriebäckerei an den Rand dieser Welt. Dahinter raunt die Stadtautobahn. Im „A7“, einer Disco mit integrierter „Gaudihütte“ und hauseigener Fritteusen-Speisung, stellt sich schnell eine entsprechend desillusionierte Stimmung ein. Wenn keine Leute kommen, kann das viele Gründe haben. Wurde zu wenig Werbung gemacht? Gibt es zu viele Konkurrenzveranstaltungen? Müßige Gedanken. Jedenfalls wird das hier wohl das glatte Gegenteil vom Kesselhaus. Noch um elf verliert sich fast nur das Personal auf den verschiedenen Ebenen und an den Bars.

Le Friseur hocken im leicht schmuddeligen Rauhfaser-Interieur der Garderobe, in der sonst die Go-Go-Girls der Diskothek in ihre abgewetzten weißen Lacklederstiefel schlüpfen und sich vor dem großen Spiegel auf Fernwirkung schminken. Das Trio erträgt sein Schicksal mit dem Gleichmut, den es sich an 100 ähnlichen Abenden antrainiert hat. Der „örtliche“ Techniker sorgt dafür, dass die allgemeine Mattigkeit neben ein paar Sprengseln Sarkasmus noch ein hübsches Paranoia-Topping erhält. Ein Song wie „Schrei nach Liebe“ komme hier vielleicht nicht so gut an, munkelt er. Die Security stehe vielleicht eher auf der „anderen Seite“. Aha, die will also nicht hören, dass Le Friseur Nazis als „Arschloch“ beschimpfen? Na prima.

Der langmähnige DJ in Slipknot-T-Shirt und Tarnfleckhose, der wenig später in die Garderobe vordringt, um Bier zu bunkern, räumt schnell auf mit den bösen Gerüchten. Neumünster mag ja bekannt sein für sein Neonazi-Problem, der Laden gehöre aber wohl eher zum Bikergang-Imperium. Ach so. Und Biker scherten sich nicht um „Schrei nach Liebe“. Na gut. Als Le Friseur den Song eineinhalb Stunden später spielen, funktioniert er genau so, wie sich Die Ärzte das damals gedacht haben und es schon 1 000-mal funktioniert hat: Das „Arschloch!“ brüllen die Leute vor der Bühne. Es sind kaum mehr als ein Dutzend, im Schüleralter, zwei Drittel Jungs. Aber sie sind so wild entschlossen, ihren Spaß zu haben, wie es das wohl nur dort gibt, wo es sonst nicht viel gibt, was Spaß zu machen verspricht.

Onni, Thilo und Chris, der bei Le Friseur standesgemäß im Stehen trommelt, spielen die Stärke der Ärzte-Hits und ihre Entertainer-Qualitäten aus, und auch dabei haben sie sich einiges von Bela, Farin und Rod abgeschaut. Onni versammelt die Pro-Neumünster-Fraktion vor seiner Seite der Bühne, Thilo die Kontras. Sie spielen damit. Damit, hier und heute auf Gleichgesinnte zu treffen. Die Leute machen es ihnen aber auch leicht. Bei „Junge“ springt uneingeladen ein wütend dreinschauender Wuschelkopf auf die Bühne und brüllt den Text ins Mikrofon. Zu „Unrockbar“ geht der kernige DJ für eine Headbanger-Einlage auf die Knie.

Am Ende, als sie zurück in die Garderobe kommen, hat nur Onnis Freundin etwas zu meckern. Zu viele Fehler, Textaussetzer, Schlampereien seien das gewesen, sagt sie. „Ich finde, ihr müsst mehr draus machen.“ Wir wär’s denn damit: wenigstens einmal im Vorprogramm der Toten Hosen spielen.