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Dieses japanische „Ghostbusters“-Cover ist besser als die Version von Fall Out Boy

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Knallbunt, schrill, nostalgisch – so ist das kürzlich erschienene Cover des „Ghostbusters“-Titelsongs von Ray Parker Jr. Zum kommenden Remake des Klassikers von 1984 veröffentlichte Sony vergangene Woche den offiziellen Soundtrack: „I’m not afraid“ von Fall Out Boy und Missy Elliot stieß auf ähnlich starke Abneigung wie der Film selbst.

Die rockige Version wirkt nicht nur unpassend, sie tritt das Erbe einer der wohl berühmtesten Titelmelodien mit Füßen. Es sieht so aus, als würde Paul Feigs Neufassung in einem Wust aus Ablehnung, Ärger und Vorurteilen untergehen – zu Recht? Zwar startet „Ghostbusters“ erst am 4. August, doch die Empörung über die kommerzielle Ausschlachtung des Klassikers war schon zu Beginn sehr groß. Allerdings könnten die schlechten Meinungen vom Cover der vier japanischen Komikerinnen – Tomochika, Oniyakko Tsubaki, Naomi Watanabe und Shizuyo Yamasaki – regelrecht weggefegt werden:

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Grellbunte Neonfarben, dämonisch guter Synthesizer-Einsatz und eine Choreographie, die beinahe überirdisch ist, lassen Fall Out Boy und Missy Elliot alt aussehen. Es stellt sich nur eine Frage: Warum ist Sony nicht gleich auf diese Idee gekommen, das Remake, in dem die Truppe von Dan Aykroyd und Bill Murray durch Frauen ersetzt wird, mit diesem wunderschönen Cover zu veredeln?

Ob das Cover bei der „Ghostbusters“-Neufassung wirklich Linderung verschafft oder sich bei der allgemeinen Voreingenommenheit doch nur als Tropfen auf den heißen Stein herausstellen wird, zeigt sich ab dem 4. August in den deutschen Kinos.

t:Japanisches „Ghostbuster“ Cover ist besser als Fall Out Boy


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