Dinosaur Jr. und Neil Young lassen grüßen: Hört hier Palila aus Hamburg mit „Speak To The Devil“

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Wer auf bittersüßen Indierock oder frühen Emo aus den 80er- und 90er-Jahren steht und Palila noch nicht kennt, darf das gerne nachholen: Die Band stammt zwar nicht aus Seattle, Athens, Kansas City oder Kalifornien, sondern aus Hamburg, aber sie macht keinen Hehl daraus, mit Pavement, Dinosaur Jr., Built To Spill, Guided By Voices und Co., aber auch mit Neil Young sozialisiert worden zu sein. Davon zeugte ihre im November 2021 erschienene Platte ROCK’N’ROLL SADNESS. Der nun veröffentlichte neue Non-Album-Track „Speak To The Devil“ verstärkt diesen Eindruck.

Palila wurden im April 2019 von Gitarrist und Sänger Matthias Schwettmann und Bassist Christoph Kirchner gegründet. Seit Januar 2021 sitzt Sascha Krüger bei ihnen am Schlagzeug. Ihre erste EP „Are We Happy Now?“ erschien 2019, ihr Nachfolger „Tomorrow I’ll come visit you and return your records“ ein Jahr darauf.

Über „Speak To The Devil“, ihren ersten von weiteren neuen Songs, sagen Palila:

„Da wir unser Album unbedingt auch als Vinyl veröffentlichen wollten, wussten wir bereits während der Aufnahmen, dass wir einige Songs zur Seite legen müssen. Nachdem wir die 15 Songs fertig produziert hatten, habe wir lange darüber diskutiert, von welchen wir uns für das Album trennen – denn ehrlich gesagt finden wir selber, dass jeder der 15 Songs stark genug gewesen wäre, um auf der Platte zu landen. ‚Speak to the Devil‘ wurde letztlich aussortiert, weil wir auf dem Album eine größtmögliche Abwechslung und Dynamik haben wollten und es eben noch andere Midtempo-Stücke gab, auf die wir auf keinen Fall verzichten wollten. Letztlich finden freuen wir uns, interessierten Hörern nun nach und nach noch drei weitere Songs vorstellen zu können, die aus unserer Sicht weit mehr sind als typische Outtakes.“

Hört hier ROCK’N’ROLL SADNESS von Palila im Stream:


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