Drinks, schnelle Autos, Explosionen, Laserlicht: die Videos der Woche


ME-Redakteur Jochen Overbeck stellt jede Woche seine liebsten Musikvideos vor. Diesmal mit Charlie XCX, Liars, Lower Dens, Work Drugs und Psy.

Charlie XCX – You’re The One

Charlie XCX besitzt schon seit längerem einen Platz in unserem Herzen. Zu „You’re The One“ gibt’s jetzt einen Remix von The Internet. Hipster-Heaven, aber musikalisch erstaunlich funktional. Unter charlixcxmusic.com kann man sich das zugehörige Mixtape herunterladen.  

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Liars – Brats

Leicht verstörender Animationskram flankiert „Brats“, die zweite Single aus dem neuen Liars-Album WIXIW. Regisseur Ian Cheng erklärt’s selbst wohl am besten: “Für das Video von Brats nutzte ich ein vertrautes Motiv der Trickfilm-Geschichte – tollpatschiger Jäger versus terroristischer Hase – und verpflanzte in dieses dann einige charakteristische Bewegungen. Mit dem Material, welches so entstand, konnte ich dann die Liars selbst choreographieren. Das Brats – Video dokumentiert dieses Vorgehen in einer eindringlichen, weil entropischen Art: Auf der Basis einer vertrauten Bedeutung erwächst der Terror unbekümmerter Bedeutungslosigkeit.”   

Lower Dens – Candy

Ein großer Teil der Leser wird schon einmal bei einer sogenannten teambildenden Maßnahme dabei gewesen sein und weiß: Das, was im neuen Lower-Dens-Video so gut funktioniert, kann im echten Leben grässlich schiefgehen. Eigentlich fangen einen die anderen nämlich nicht auf, wenn man sich nach hinten fallen lässt. Aber eigentlich nimmt man ja auch seine Instrumente nicht mit in die Kletterwand.

Work Drugs – The Art Of Progress

1994, so sagt die Band selbst, schrieb sie diesen Song – und legte ihn erst mal auf Eis. Vermutlich gelogen, aber auch egal, denn der von Work Drugs  selbst als „Sedative Wave/ Smooth-Fi“ gelabelte Sound geht ziemlich gut runter, das Video, das an die endlosen Shows erinnert, die MTV Mitte der 90er-Jahre von amerikanischen Spring Breaks aussendete, ebenfalls.

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Psy – Gangnam Style

Und dann hat der Chef noch was rübergeschickt: Psy, in Korea offenbar eine ziemlich große Nummer, tanzt in „Gangnam Style“ lässig durch die materialistische Welt. Damen, Pferde, Drinks, schnelle Wagen, Sauna, Backgammon, Plattenbauten, Explosionen, Laserlicht, Yogaklassen. Alles am Start und in der Tat eigenartig anziehend.