Es war einmal…

Jesus wird Popstar, die Beatmusik geboren, Rock und Punk kosten Menschenleben — es war einmal im Oktober: 1.10.1975: Erstmals nach den Krupp-Kanonen macht sich deutsche Wertarbeit international bezahlt: Kraftwerk stöpseln ihr „Autobahn“ in die britischen Charts. 4.10.1970: Janis Joplin spielt wieder einmal das Dosierungs-Spiel. Sie verliert.

J.10.1962: Mit „Love Me Do“ be-I kommt die Welt die Affenmusik, die Beatles ihre erste Single und Mutti den ersten Schreikrampf.

12.10.1975: Jesus kommt bis zum Broadway, das Musical „Jesus Christ Superstar“ war geboren.

12.10.1978: Ober-Punk Sid Vicious überrascht Freundin Nancy mit einer Genesis-Platte und vernichtet konsequenterweise gleich beide. 20.10.1977: Runter kommen sie immer, Flugzeuge wie Popstars. Ronnie van Zant, Steve und Cassie Gaines von Lynyrd Skynyrd sterben beim Absturz.

26.10.1958: Bill Haley rockt im Berliner Sportpalast: 120000 Mark kaputte Nierentischchen.

Wir gratulieren: Sting (2.10.1951), John Lennon (9.10.1940), Simon LeBon (27.10.1958) und David Lee Roth (10.10.1955)

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.