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Eurovision Song Contest 2014: Die ESC-Kandidaten und möglichen Gewinner

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ARD/NDR, Sieben Teilnehmer für deutschen ESC-Vorentscheid stehen festSieben der acht Teilnehmer für die Show âEurovisi

Es ist wieder soweit: Am 10. Mai wird zum bereits zum 59. Mal der Eurovision Song Contest stattfinden, diesmal im dänischen Kopenhagen. Acht Teilnehmer treten am 13. März 2014 in der Kölner Arena gegeneinander an, um Deutschland beim Eurovision Song Contest 2014 vertreten zu dürfen. Bei dieser Vorentscheidungsshow werden alle Kandidaten zwei Songs performen, daraus wird dann in drei Wertungsrunden entschieden, welcher Song von welchem Künstler Deutschland repräsentieren wird. Wir präsentieren Euch alle Kandidaten und stellen grob fahrlässige Schätzungen über deren Gewinnchancen an.

Madeline Juno – „Error“

Gewinnchancen: gut. Die erst 18-jährige Madeline Juno macht feinen Mädchenpop. Ihre Single „Error“ war im Soundtrack zu „Fack Ju Göthe“ zu hören und erreichte 2013 Platz 50 der deutschen Charts. Das Konzept könnte funktionieren, hat es doch schon Lena Meyer-Landrut zur Siegerin des Eurovision Song Contest 2010 geschafft.
 

MarieMarie – „Under The Neon Sky“

Gewinnchancen: niedrig. Schön exzentrisch und wie von einem anderen Stern scheint sie, die Sängerin und Harfinistin Maria Scheiblhuber aka MarieMarie. In ihren Songs mixt sie klassische Elemente mit elektronischem Sound, ihr erst im Februar erschienenes Album DREAM MACHINE erreichte bisher Platz 51 der deutschen Charts. Für den Songcontest scheint ihr Stil dann aber doch ein wenig zu außergewöhnlich.
 

Baseballs – „Mo Hotta Mo Betta“

Gewinnchancen: mau. Mit ihren Rock’n’Roll-Versionen aktueller Charthits feierten die Baseballs einige Erfolge – ihr Cover von Rihannas „Umbrella“ wurde ein Hit, mit ihrem ersten Album STRIKE! erreichten sie 2009 den sechsten Platz der deutschen Charts. Die drei Jungs im Rockabilly-Outfit begeistern ihre Fans und sorgen live für gute Laune – aber eben auch, weil man ihre Songs bereits kennt. Für den Songcontest präsentieren sie nun „Mo Hotta Mo Betta“ – ein netter Rock’n’Roll-Song, dem es allerdings an Ohrwurmpotenzial mangelt. Außerdem ist das Publikum vermutlich ein wenig zu jung, um Fifties-Retrosound zu bejubeln.
 

Elaiza – „Is It Right“

Gewinnchancen: mäßig. Das Frauen-Trio Elaiza gewann 2013 den Nachwuchspreis des Women Of The World-Festivals und arbeitet zurzeit an ihrem Debütalbum. Ihre Musik besticht durch folkloristische Klänge, eingebettet in soliden Pop – mit Akkordeon und Kontrabass setzen sie auf eine Mischung, die schon so manchem Eurovision-Teilnehmer Erfolg gebracht hat. Wir vermuten aber, dass die Newcomer etwas zu leise sind, um sich gegen die anderen Teilnehmer durchzusetzen.
 

Das Gezeichnete Ich – „Weil du da bist“

Gewinnchancen: gering. Der ehemalige Frontsänger von Funke ist nun solo als „Das Gezeichnete Ich“ unterwegs. 2010 trat er bei Stefan Raabs Bundesvision Songcontest als Vertreter für Brandenburg mit seinem Song „Du, es und ich“ auf und belegte den fünften Platz. Mit „Weil du da bist“ liefert er nun einen eher seichten Synthie-Deutschpopsong, bei dem ihm auch das konfuse Musikvideo mit Veronica Ferres nicht weiterhilft.
 

Oceana – „Thank You“

Gewinnchancen: naja. Mit „Endless Summer“ stellte Oceana den offiziellen Soundtrack zur UEFA EURO 2012 und nistete sich auf Platz fünf der deutschen Charts ein. Mit „Thank You“ setzt sie ihre angenehme Soulstimme in einem soliden Popsong ein, allerdings scheint der Song zu wenig eingängig, um beim deutschen Publikum großen Anklang zu finden.

Santiano – „The Fiddler On The Deck“

Gewinnchancen: könnte klappen. Santiano mischen, was man nicht mischen sollte: Rock, Irish Folk, Schlager und Seemannslieder werden in ihren Liedern brutalst verwurstet. Mit „The Fiddler On The Deck“ wird gnadenlos an die Matrosenseele in uns appelliert, während ihr zweiter Song „Niemals untergehn“ schweren Schlagerpathos verkörpert. Mit ihren Alben BIS ANS ENDE DER WELT und MIT DEN GEZEITEN erreichten sie 2012 und 2013 Platz 1 der deutschen Charts.
 

Unheilig – „Als wär’s das erste Mal“

Gewinnchancen: hoch. Mag man sich die Ledermantel-Fraktion Unheilig, dessen Frontmann sich selbst „Der Graf“ nennt, auch in einschlägige dunkle Ecken des Musikfriedhofs zurückwünschen, so haben sie unbestreitbar die größte Fangemeinde aller Kandidaten. Mit dem 2010 erschienenen Album GROßE FREIHEIT gelang ihnen ihr kommerzieller Durchbruch, bei Stefan Raabs Bundesvision Songcontest gingen sie im selben Jahr als Sieger hervor.
 

Der letztjährige Eurovision Song Contest 2013 fand im schwedischen Malmö statt. Mit dem Song „Only Teardrops“ konnte sich die Dänin Emmelie de Forest gegen 25 andere Nationen durchsetzen. Deutschland schickte das Dance-Trio Cascada an den Start, mit ihrem Song „Glorious“ belegten sie aber nur den 21. Platz.


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