Ewan McGregor vergleicht „Trainspotting“ mit Oasis

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Ewan McGregor spricht in Interviews dieser Tage wahrscheinlich sehr oft über das Erbe von Danny Boyles Film „Trainspotting“, er hat ja auch allen Grund dazu: Im Sommer erst wurde bekannt, dass Boyle 20 Jahre nach dem Original einen zweiten Teil drehe, und vor ein paar Tagen ging der erste, ziemlich vielversprechende Trailer dazu um die Welt. Wieder unterlegt mit „Born Slippy“ von Underworld.

In einem Interview mit Radio X vergleich Ewan McGregor den 1996 erschienenen Kultfilm „Trainspotting“ nun mit dem Einfluss einer zur gleichen Zeit tatsächlich nicht ganz unwichtigen Britpopband: „Ich habe gestern die neue Oasis-Doku ‚Supersonic‘ gesehen und war begeistert. Ich war riesengroßer Oasis-Fan und wegen des Films wieder deprimiert, dass diese Zeit vorbei ist“, gab McGregor zu, um dann die Kurve zu „Trainspotting“ zu schlagen: „Dadurch erinnerte ich mich an die ‚Trainspotting‘-Zeit. Wir waren sowas wie die Oasis der Filmwelt.“ Natürlich schob er hinterher, dass „Trainspotting 2“ ebenfalls all diese Nostalgie in sich trage.

„T2 – Trainspotting 2“ startet am 16. Februar 2017 in den deutschen Kinos. Mit dabei ist nahezu die gesamte Crew aus dem ersten Film. Renton (Ewan McGregor), Spud (Ewen Bremner), Sick Boy (Jonny Lee Miller) und Begbie (Robert Carlyle) sind 20 Jahre weiter im Leben, weg vom Heroin, aber nicht weg von der Sucht und dem Chaos.

Die Oasis-Dokumentation „Supersonic“ erscheint am 11. November 2016, gerüchteweise wird zudem eine Oasis-Reunion 2017 immer wahrscheinlicher. Ob die Gallaghers indes den Vergleich zwischen „Trainspotting“ und Oasis genauso wie McGregor ziehen würden, darf bezweifelt werden: In Interviews gab „Trainspotting“-Produzent Andrew Macdonald neulich zu Protokoll, Oasis seien deshalb nicht Teil des Soundtracks geworden, weil sie gedacht hätten, in „Trainspotting“ gehe es tatsächlich um „trainspotters“.


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