Fran Healy: Er bringt uns wieder zum Singen, Singen, Singen

the man who war in den späten 90er Jahren der Durchbruch für das Glasgower Quartett Travis. Der Mann, der für Sing-Along-Ohrwürmer wie die Festivalhymne „Why Does It Always Rain On Me“. das lebenskluge „Side“ oder den Zuckerschock „Sing‘ verantwortlich ist: Fran Healy. Er komponiert eingängig, textet verständlich und singt so unverstellt wie nur wenige Sänger zuvor. Während Oasis im Ruhm versumpften, Pulp auf den Modesstrecken der Magazine stecken blieben und Blur in Marokko verschollen gingen, demonstrierte Healy, dass ein richtiger Star keine Allüren und Affären braucht. Obwohl er sich weder akustisch noch optisch vorThom Yorke oder Chris Martin verstecken muss, nannte er das vorletzte Album bescheiden the invisible band, schlicht 12 memories das letzte. Unprätentiöser geht es nicht.

Danke dafür: Er beschenkte uns mit Melodien, wie wir sie nicht mehr für möglich gehalten hätten.

Was hat er uns beschert? Die Frage „Why don’t you sing, sing, sing sing?‘. Wir hörten nicht mehr auf zu singen- bis wir endlich die tiefe menschliche Wahrheit hinter dem schlichten Sätzchen erkannten.

Das wollen wir als nächstes von ihm sehen: Wir wünschen uns, dass sich Healy auch weiterhin treu bleibt.

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