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„Game of Thrones“: 5 Erkenntnisse aus der dritten Folge der sechsten Staffel

Nachdem Jon Snow in der zweiten Folge der sechsten Staffel „Game of Thrones“ aus dem Reich der Toten zurückgekehrt ist, ist das Kernensemble um den Bastard, den Zwerg und die Drachenmutter wieder komplett. Doch mittlerweile sind andere Figuren interessanter geworden als die eigentlichen Stars der Serie. Egal: Die neue Staffel gewinnt langsam an Fahrt.

Hier sind unsere 5 Erkenntnisse aus der aktuellen Folge:

1. Dick und Doof sind wieder da – und niemand hat sie vermisst

Das Artikel-Bild deutet es ja bereits an: Samwell und Goldy sind wieder da. Hat sie irgendjemand vermisst? Den Typen, der eigentlich nur im Windschatten von Jon Snow existiert, und die Frau, die seit mehreren Staffel ohne jegliche Charaktereigenschaft durch die Serie schwebt. Hoffentlich treffen die beiden bald auf Ramsay Bolton.

2. Brans Rückblenden sind spannender als die Haupthandlung

Bran war in der gesamten fünften Staffel der Serie nicht zu sehen, nimmt dafür aber eine Schlüsselposition in den aktuellen Folgen ein. Er hängt mit dem Max-von-Sydow-gewordenen Raben/Baum/Geist der Vergangenheit in Szenen aus dem gestrigen Westeros herum. Was er dort sieht: Dass sein Vater Ned ziemlich viel über seine Heldentaten geschwindelt hat. Immerhin konnte er den „Tower of Joy“ nur durch einen hinterhältigen Dolch in den Rücken seines Feindes betreten. Dabei hat der edle Ned immer allen erzählt, er habe die Gegner im fairen Schwertkampf besiegt. Egal: Wichtig ist, wer sich in besagtem Turm befindet. Wahrscheinlich ist es Lyanna Stark, die gerade Jon Snow zur Welt bringt – womit rückwirkend alle Karten in der Serie neu gemischt werden. Wir werden es wohl in den kommenden Folgen herausfinden.

3. Brans Rückblenden sind eine absolute Katastrophe

Zumindest sind sie das für die Autoren der Serie. So spannend die Aufarbeitung der Stark-Vergangenheit durch den Bengel auch ist. Wenn Du in der sechsten Staffel Deiner Serie plötzlich Rückblenden benötigst, um die Handlung zu erzählen, dann bist Du dramaturgisch irgendwo ganz falsch abgebogen.

4. Emilia Clarke muss sich nicht mehr ausziehen


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Seit einigen Staffeln wird ja gemunkelt, dass ein weiblicher „Game of Thrones“-Star massive Probleme damit hat, sich immer wieder ausziehen zu müssen. Verständlich: Die Nacktszenen, mit denen sich „Game of Thrones“ immer wieder an ein pubertäres, männliches Publikum rangeschmissen hat, wirkten oft arg konstruiert. Seit einiger Zeit ist das anders, es gibt weniger Brüste und kein Mensch scheint sie zu vermissen. Der Wandel – hin zur Keuschheit – lässt sich am besten bei Drachenmutter Emilia Clarke beobachten. In der ersten Staffel bei jeder Gelegenheit blank, darf sie sich nun sogar umziehen ohne dabei splitterfasernackt vor der Kamera zu stehen. Das Ende der voyeuristischen Szenen hat sie sich bei der Vertragsverlängerung schriftlich zusichern lassen – jede Wette!

5. YOLO? Kann Jon Snow nur drüber lachen

Jon Snow war zwar immer einer der wenigen Helden in „Game of Thrones“, aber doch auch oft lästig. Ein weinerlicher Krieger inmitten harter Kerle. Der Typ, der sich vor der Schlacht lieber noch schnell mit Nivea-Creme einreibt. Einer, der sich auch von den größten Verrätern zu Güte und Milde überreden lässt. Zum Glück wurde er nun von seinen Untertanen der Nachtwache abgestochen und von Melisandre wiederbelebt. Der neue Jon Snow hat einen Berlin-Mitte-Hairstyle, hängt selbst minderjährige Verräter und schmeißt danach seinen Job als Chef der Nachtwache.  YOLT – You Only Live Twice!

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