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George Ezra hat mit Zwangsneurose zu kämpfen – jetzt Therapie

„Pure-O“ nennt sich die Form von Zwangsstörung, mit der George Ezra zu kämpfen hat. Der Wired erklärte der Brite, dass er sich bereits im vergangenen Jahr deshalb behandeln ließ, die Zwangsneurose jedoch immer noch auftreten würde. Es ist das erste Mal, dass der 26-jährige Singer-Songwriter über diese Art von mentalen Problemen öffentlich spricht. Er beschreibt sein Leiden als zwanghaft auftretende Gedanken, denen er sich nicht entziehen kann. Um den Gedankenmustern im Kopf etwas entgegen zu setzen, würde es lediglich „körperliche Handlungen“ geben, mit denen „der Geist zum Schweigen“ gebracht werden könne.

Doch diese Tätigkeiten reichen nun nicht mehr aus. Auch die zweiwöchige Crash-Therapie, der sich Ezra 2019 unterzog, genügten nicht, um ihn endgültig zu heilen. Der Wired sagte er dazu: „Du denkst: ‚Moment mal, ich bin seit ein paar Wochen frei davon, warum lasse ich das jetzt wieder in mein Leben?‘“ Als nächsten Schritt hat er sich jetzt bei einem anderen Promi Hilfe gesucht: „Also habe ich jemanden kontaktiert – dessen Namen ich nicht nennen werde, weil ich nicht weiß, ob derjenige das wollen würde – der ebenfalls in der Öffentlichkeit steht und bereits offen über dieses spezielle Problem gesprochen hat.“ Diese betroffene Person bat er um Support bei der Suche nach einem Therapeuten, der es schaffen würde, sein Leiden nicht weiter eskalieren zu lassen.

2018 erschien mit STAYING AT TAMARA’S George Ezras zweites Studioalben. 2019 wurde er mit dem Brit Award in der Kategorie Bester britischer Solokünstler ausgezeichnet. Aktuell soll der Musiker an Album Nummer 3 arbeiten.


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