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Gewinner des Music Hack Day Berlin 2014 steht fest

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So sehen Sieger aus: Phon.o beim Music Hack Day

Gemeinsam mit Emika, Henrik Schwarz und Phon.o hatten Hacker die Chance, neue Technologien an den Start zu bringen. Bei dem Hack, der im Rahmen der Berlin Music Week stattfindet, waren wir für euch natürlich vor Ort dabei.

Über 200 Programmierer und Techniker präsentierten ihre Ideen. Einige von ihnen nahmen weite Anreisen auf sich, kamen aus Stockholm oder Breslau. Ein Team aus Frankreich entschied sich spontan mitzumachen und hatte nichtmal einen Rechner dabei. Doch kein Problem, für Hardware und Produktionsmittel war eh gesorgt. Genau so wie für Dusche und Schlafplätze, was einige auch in Anspruch nahmen um ihre Demonstration zu perfektionieren und die knappen 24 Stunden voll auszureizen.

Projekte unterschiedlichster Art prägten den Music Hack Day im Axel Springer Plug & Play Accelerator. Gleich zwei Hacks widmeten sich dabei dem C-Board von Rilo. Einem neuartigen Silikonkeyboard, bei dem direkt auf den Tasten selbst durch bewegen des Finger Töne gepitcht oder moduliert werden können. Beim Drums Aperetif Game handelte es sich um eine Mischung aus Simon Says, Drumcomputer und Trinkspiel. Das DubStep Pendulum ermöglichte den Bass wortwörtlich zu droppen und die Jungs von Trafo Pop präsentierten ein mobiles Soundsystem nebst klanggesteuerten LED-Westen a la Hasselhoff an der Mauer. Das Team um die Musiker Phon.o entwickelten eine App mit der Konzertbesucher interaktiv die Visuals einer Show beeinflussen könnten.

Letztere machten dann auch das Rennen um den Hauptpreis, eine Reise nach San Francisco um das eigene Projekt dort auf dem SF Music Tech Summit vorzustellen, so entschied die Jury um Katrin Tobies vom Projekt Zukunft Berlin, Maximilian Boit von Raumfeld und Rolling-Stone-Chefredakteur Sebastian Zabel.



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