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Grammy-Verleihung: im Zeichen des Todes von Whitney Houston

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Bei den 54. Grammy Awards zählten Adele, Bon Iver und die Foo Fighters zu den großen Gewinnern. Als „Record of the Year“ und „Song of the Year“ wurde Adeles Lied „Rolling in the Deep“ ausgezeichnet; ihr Album „21“ erhielt den Preis als „Album of the Year“.  Dazu gab’s Preise für „Someone like you“ (Best Pop Solo Performance), nochmal „21“ (Best Pop Vocal Album) und „Rolling in the Deep“ als „Best Short Form Music Video“ – also insgesamt sechs Awards für Adele. Bon Iver erhielt zwei Auszeichnungen: „Best New Artist“ und „Best Alternative Music Album“, für das selbst betitelte Album „Bon Iver“. Dave Grohl und seine Foo Fighters nahmen vier Preise entgegen: „Best Rock Performance“ und „Best Rock Song“ für „Walk“, „Best Hard Rock/Metal Performance für „Limo“ – und das beste „Rock Album“, „Wasting Light“.  Die komplette Liste aller Gewinner findet sich hier.

Überschattet wurde die Grammy-Verleihung vom Tod Whitney Houstons. Am Ende der dreistündigen Veranstaltung betrat Houstons Freundin Jennifer Hudson die Bühne und stimmte deren größten Hit an: „I will always love you“. Nach ihrer fünfminütigen Darbietung sagte sie: „Whitney, we love you.“ Einen eher unglücklichen Tribut wiederum zollte der Rapper LL Cool J der verstorbenen Sängerin: Von einem Blatt las ein Gebet für Houston ab, und strahlte wenig später in die Kamera – „Willkommen bei den Grammy Awards!“.


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