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Homoerotische Passagen in Morrisseys Autobiographie gestrichen

Zensurspekulationen um die US-Ausgabe von Morrisseys „Autobiography“: In dem am 3. Dezember erschienenen, 457 Seiten starken Buch fehlen Passagen, in denen der Sänger seine innige, wenn auch nicht explizit „homosexuelle“ Beziehung zu dem Fotografen Jake Owen Walters beschreibt. Der Sänger berichtet in dem Werk davon, dass durch diese Begegnung aus dem „ewigen ‚Ich‘ endlich ein ‚Wir'“ geworden sei.

Die Autobiographie hat der Verlag G.P. Putnam’s Sons veröffentlicht. Bis jetzt ist unklar, ob die Eingriffe vom Verlag oder von Morrissey selbst stammen. Soweit gab es im Internet – zum Beispiel bei den Kommentaren bei Amazon.com – noch keinen Aufschrei.

Morrissey bezeichnete sich zuletzt als „humasexuell“: „Unfortunately, I am not homosexual. In technical fact, I am humasexual. I am attracted to humans. But, of course … not many“.

Am 5. Dezember erscheint jedenfalls „Autobiography“ auch als E-Book und Hörbuch, gelesen von David Morrissey („The Walking Dead“).


Morrissey trägt bei L.A.-Konzert „Fuck The Guardian“-T-Shirt
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