Hurricane Festival 2013: Die Fans – Rock-’n‘-Roll-Zoo und Schlammschlacht

Bierdosenpaletten werden durch den Schlamm geschleppt, Zelte aufgebaut und die Gummistiefel – das wichtigste Hurricane-Kleidungsstück – ausgepackt und eingeweiht. Eigentlich ist beim Hurricane Festival 2013 in Scheeßel also alles wie immer. Zur Freude der hartgesottenen Camper und Besucher.
Während andere noch die Sturm-Spuren an ihren kaputten Pavillons beseitigen ziehen sich die (noch trockenen) Neuankömmlinge auf dem Zeltplatz Tierkostüme an und vertreiben sich die Zeit beim Flunkiball spielen.
Auf dem Campingplatz dauert es nicht länger als fünf Minuten bis einem ein Elefant, ein Gorilla und ein Affe über den Weg laufen. Das hier ist kein Festival – das ist in Wirklichkeit ein großer Rock-’n-‚Roll-Zoo.
Dieser Eindruck wird am nachhaltigsten bestätigt, als sich auf dem Festival zwei Jungs voller Freude kopfüber in eine der vielen Schlammpfützen stürzen. Hurricane bedeutet – wie jedes Jahr – Ausnahmezustand, unabhängig vom Wetter und der Tiefe der Pfützen
Zwischen all dem Schlamm und feststeckenden Gummistiefeln ist aber auch jede Menge „Love in the Air“ – wenn man über das Festivalgelände läuft wird man mindestens einmal von einem anderen Festivalbesucher umarmt oder bekommt das Angebot Huckepack durch den
Schlamm getragen zu werden. Man kann das lieben oder hassen – hier jedenfalls sind alle eine große, nasse Familie deren gemeinsamer Nenner die guten Geschichten über verlorene Gummistiefel, abhandengekommene Freunde und gute Musik sind. Die Beweisfotos und alle anderen Eindrücke aus dem Publikum vom ersten Tag des Hurricane 2013 seht Ihr oben in unserer Galerie.
Mehr Video-Impressionen vom diesjährigen Hurricane Festival findet ihr in unserem YouTube Channel Hurricam.


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