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IDLES-Sänger Joe Talbot teilt gegen Boris Johnson aus

IDLES-Sänger Joe Talbot hat in einem Interview mit NME ordentlich gegen Großbritanniens neuen Premierminister Boris Johnson ausgeteilt.

So erklärte Talbot zwar, dass er „weder mehr, noch weniger Angst habe“, seitdem Johnson die politische Führungsrolle übernommen habe. Dennoch sei diese Entscheidung „eine Schande“ und Boris Johnson „ein Cartoon-Rassist“, der mithilfe verschiedener Nebelschleier versuche, das Volk von den wesentlichen Problemen des Landes abzulenken.

„Die Armen werden ihrer Möglichkeiten beraubt und komplett ignoriert“, beklagte sich Talbot weiterhin. „Unser Land wird verscherbelt und zerlegt und in einen Klassenkampf verwandelt, den die Armen auf massivste Weise verlieren.“

Es verwundert also nicht, dass auch das aktuelle IDLES-Album als eine Antwort auf die von Talbot kritisierten politischen Zustände in Großbritannien verstanden werden kann. So erklärte der Sänger im selben Interview, dass er mit JOY AS AN ACT OF RESISTANCE (2018) versucht habe, seine eigene Stimme zu finden, die sowohl im aktuellen Weltgeschehen als auch in seinem eigenen Kopf zu wenig Gewicht habe.

„Niemand hat das Gefühl, richtig repräsentiert zu werden und genau darum geht es auf unserem zweiten Album: sich selbst zu repräsentieren, im Innern, seine eigene Stimme zu finden und diese dann anderen gegenüber zu kommunizieren“, so Talbot.

Nach dem 2017 erschienenen BRUTALISM und dem erst kürzlich für einen Mercury-Preis nominierten JOY AS AN ACT OF RESISTANCE arbeitet die Post-Punk-Band eigenen Angaben zufolge aktuell an ihrem dritten Album.

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