Kolumne

„In Männerbünden wird sehr wenig über Emotionen geredet“ – OK KID sind zurück

Sie löschten das Spotlight für Jahre komplett, um sich zu finden, zu sammeln. Mit dem neuen Album lassen OK KID nun alle Hoffnung fahren. Linus Volkmann verbindet mit dieser Band aufgeladene Erinnerungen, in seiner aktuellen Kolumne widmet er sich ihrem Comeback.

Mit OK KID verbindet mich biographisch sogar noch mehr als mit deiner Mutter, wenn ihr mir diesen Einstieg erlauben mögt.

Ich weiß, allein durch diese langlebige Online-Kolumne auf musikexpress.de verbinden mich Popkultur-Interessierte eben auch genau mit dieser Powermarke. Doch in einer Welt davor verdingte ich mich einst als Redakteur eines mittlerweile längst eingestellten, anderen Musikmagazins. R.i.P. Intro.

Dort kündigte ich 2014 aus Gründen, die ich irgendwann vielleicht auch einmal aufschreiben sollte. Heute aber nicht. Heute erinnere ich mich, dass mein allerletztes Interview fürs Intro eines mit OK KID war. Tagsüber in einer Bar, vermutlich in dem Laden mit dem blumigen Namen „Die Hängenden Gärten von Ehrenfeld“. Für OK KID ging da alles gerade los, ich saß schon auf gepackten Koffern. Es wurde eine schöne Begegnung, den Elan und den Witz der Band empfand ich sogar tröstlich. Es würden weiter gute Dinge in Pop stattfinden. Seitdem ich in dieser Dekade nun beim Musikexpress aktiv bin, versuchte ich immer wieder ein weiteres Interview mit ihnen zu führen. Aber keine Chance. OK KID lehnten dieses Magazin ab wegen der Zugehörigkeit zum Axel-Springer-Verlag. Doof für mich, aber natürlich nachvollziehbar. Heute gehört der Musikexpress sich selbst beziehungsweise dem Berlin Media House. Springer hat den Titel wie Rolling Stone und Metal Hammer abgestoßen. Für den ein oder die andere mag das nach ungewisser Zukunft geklungen haben, ich hörte dagegen nur: „Geil, jetzt kriege ich endlich wieder OK KID!“

Und so geschieht es. Ich treffe auf Raffael Kühle und Jonas Schubert, Moritz Rech lässt sich entschuldigen. 2012 gründete sich das Projekt zwischen HipHop, Emo und intimen Breitband-Pop, ihr selbstbetiteltes Debüt-Album erschien gleich bei Four Music, Sony. Dennoch wuchsen sie organisch immer weiter und diesen Frühsommer erschien gerade ihr neues Studio-Album KOMM, WIR BLEIBEN STEHEN. OK KID zeichnen sich zudem verantwortlich für das regelmäßige Open Air in ihrer Heimatstadt Gießen: Stadt Ohne Meer, das Freitag 29.05. stattfinden wird.
Als Interviewcomeback wähle ich meine Lieblingsrubrik „Blind Date“. Das heißt, wir kommen über eine Handvoll Songs ins Gespräch. Hier die extended version des Talks, eine kompakte Fassung findet ihr auch in der 07/26-Ausgabe des Musikexpress am Kiosk. Dann kann’s ja losgehen.

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Shout Out Louds „The Comeback“

Raffael Kühle: Puh, keine Ahnung, wer das ist.
Jonas Schubert: Ich erkenne es leider auch nicht. Klingt für mich wie eine B-Seite von Wir Sind Helden, auf jeden Fall so Mitte Nullerjahre.
RK: Ja, allein wegen diesem Keyboardsound.
Das waren Shout Out Louds. Zeitlich lagt ihr immerhin sehr gut. Das Stück ist von 2005. Indierock ist nicht so euer Ding?
JS: Nicht wirklich. Ich fand vieles schon cool – man kam in dieser Zeit daran ja auch nicht vorbei. Die Strokes habe ich zum Beispiel gehört – aber ehrlich gesagt empfand ich viele Indiepartys damals extrem lahm und viel zu ernst.
Mit dem Stück wollte ich auf euer Comeback hinaus. Ihr hattet zuletzt eine unbestimmte Pause von Musik und Social Media angekündigt.
RK: Ich bin für vier Monate mit meiner Familie nach Spanien gegangen, das war aber letztlich die einzige physische Pause der Band. Wir wollten aber vor allem mal diesen Zyklus unterbrechen aus Release, Tour und dann wieder ein Album schreiben, um wieder auf Tour zu gehen. Wir wollten ohne Zeitdruck an neuen Sachen arbeiten und uns inhaltlich im eigenen Sound finden. Ohne Content, ohne Postings, ohne dass man irgendwas von uns mitbekommen hat. Aber im Hintergrund waren wir sehr fleißig, haben an neuen Songs gearbeitet und festgestellt, dass es eine gemeinsame Vision für die Band gibt.
Verunsichert eine Social-Media-Pause in der heutigen Zeit nicht auch? Dass man als Band denkt, oh je, ohne Content geraten aus dem Blickfeld?
JS: Ach, dieser ganze Social Media Kram… Leute sagen dir: „Stell dich jetzt vor eine Wand und mach Lipsync, um deinen neuen Song zu präsentieren.“ Wir wollten uns da mal rausziehen und überlegen, wie man sowas auch würdevoll bedienen kann. Denn die Möglichkeiten auf Instagram oder TikTok, die sind auf keinen Fall schlecht, doch es wird schlecht, wenn du als Band so tief darin versinkst, dass du dir dauernd überlegst, was für einen Quatsch du als nächstes aufführen musst, auch wenn du sie eigentlich super cringe findest. Dann führt dich Social Media irgendwann weit von deiner eigentlichen Kunst weg. Daher war es für unsere Band heilsam, erst mal das Album fertig zu machen und von dort aus wieder neu loszulegen. Wir sind jetzt einfach mal zwei Jahre von der Bildfläche weg gewesen – und die Leute können sich trotzdem noch an uns erinnern. Das Feedback, das wir gerade bekommen, ist sehr schön und im Endeffekt eine Bestätigung dafür, dass wir das alles genauso gemacht haben.

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Vierkanttretlager „Fotoalbum“

JS: Wie jung Max hier klingt… Dann müsste das Vierkanttretlager sein.
Sehr gut. Euer Album beginnt mit einer epischen Song-Trilogie, drei Teile des Stücks „Die Hoffnung stirbt“. Gleich zu Beginn ist Max Richard Leßmann – früher mal bei Vierkanttretlager – als Gaststimme zu hören. Wie kam es dazu?
JS: Max kennen wir schon ewig lang. Er ist eine extrem inspirierende Person. Damals war ich mal in seinem Zimmer, da hingen Bilder von historischen Personen aus dem alten Preußen, daneben stand endlos viel Literatur – und er konnte trotzdem jeden Berliner Straßenrapper zitieren und war extrem Rap-affin. Sein kulturelles Wissen geht wirklich in die Breite. Außerdem ist er ein angenehmer Typ, ich finde auch gut, wie offen er zum Beispiel über Themen wie Mentale Gesundheit redet. Zu unserem Song hat es für uns einfach gepasst, dass er ein Intro spricht.

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Ein Dreiklang zum Thema sterbende Hoffnung, welche Funktion hat dieser dramatische Auftakt für eure neue Platte?
RK: Das ist die erste große Hürde für Zuhörer:innen. Wie ein schweres Tor, das man aufstemmen muss – und wenn man das geschafft hat, wird man belohnt mit dem Rest. Dieser quasi dreigeteilte Song wirft die Frage auf: Was passiert, wenn die Hoffnung stirbt? Wie geht es dann weiter? Das Thema begleitet uns schon seit der Coronazeit, sei es als Band aber in Form der Entwicklungen in der Welt. Was kommt nach dem Kollaps? Das Album beantwortet diese Frage vielleicht nicht, aber diese ersten drei Tracks formulieren sie auf jeden Fall erstmal.
JS: Für mich war es erleichternd, dass das Album so beginnt. Dann muss ich die Hoffnung danach nicht mehr in Songs verpacken, sie ist weg. Klingt komisch, aber das hat sich auch wie eine Befreiung angefühlt. Die Hoffnung ist tot – und auf der verbrannten Erde da fangen wir jetzt das Album an. Die ersten Monate war mir einfach kein Songtext eingefallen, im Sommer ging es los mit der Arbeit an dem Album und im Dezember hatte ich immer noch nichts – da beginnt man natürlich zu zweifeln. War es doch bloß Zufall gewesen, wenn mir immer mal ein guter Song zuflog? Aber nachdem wir die Hoffnung hatten sterben lassen, kamen mir innerhalb kurzer Zeit ganz viele neue Ideen. Dieses schwere Tor, von dem Raffi gesprochen hat, musste also auch für uns erst mal aufgestemmt werden.

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Die Toten Hosen „Willi muss ins Heim“

JS: Nee, das erkenne ich nicht.
RK: Geht mir genauso.
Das war vor eurer Zeit, das sind die Toten Hosen mit „Willi muss ins Heim“ von ihrer ersten Platte. Die Toten Hosen machen jetzt bald Feierabend. Wie steht ihr zu dieser Institution deutschsprachiger Musik?
JS: Vielleicht hätten wir sie gefeiert, wenn wir 25 Jahre älter gewesen wären zu der Zeit. Für mich war das einfach zu stark verbunden mit so einer Volksfestgrölerei. Den Song, den du hier ausgesucht hast, der hätte mir aber auch gefallen. In unserer Jugend war Hosen halt „10 kleine Jägermeister“… die feinere Klinge boten Die Ärzte. Ich habe zwei ältere Schwestern und über deren Freunde kam ich mit fünf oder sechs Jahren auf das „Ab 18“-Album von den Ärzten, Claudia und der Schäferhund und so. Damit war meine Kindheit quasi verdorben.
Mit fünf das „Ab 18“-Album? Hör‘ dir doch mal selbst zu, Jonas.
JS: Ich kann doch nichts dafür, wenn mir das die älteren Jungs aus der Nachbarschaft vorspielen!
RK: „Hier kommt Alex“ war auf jeden Fall einer der ersten Songs, die ich jemals auf einer Bühne gespielt habe. Da war ich acht oder so.
Mit acht Jahren schon in einer Rockband auf der Bühne, es wird ja immer verrückter.
RK: Das war sogar schon der zweite Auftritt, weil der erste ging in der zweiten Klasse über die Bühne, da wurde ich von Leuten aus der Zehnten dazu geholt, um Schlagzeug zu spielen. Wir haben einen alten Schulraum zum Proben bekommen, dort sind wir aber rausgeflogen, weil die Großen angefangen hatten zu rauchen. Von dem Gig mit „Hier kommt Alex“ gibt es noch ein Video, das war beim weihnachtlichen Musikabend, wir haben damals Hardcore gespielt.
So eine Art nordhessische Killerpilze, die hatten doch auch einen ganz kleinen, minderjährigen Schlagzeuger.
RK: Stimmt. Unsere Band hieß übrigens People Without Identity.
Jonas, weißt du auch noch, wann dein erster Auftritt war?
JS: Ja, die hatte ich mit meinem Nachbarsfreund. Jan Schmidt hieß der und ich heiße ja Jonas Schubert, daher nannten wir uns JSJS. Er hat Gitarre gespielt, ich habe getextet und dann haben wir meiner Mutter was zum Geburtstag vorgesungen. Eine richtige Schülerband kam dann mit 13, da war ich am Schlagzeug, aber ich wurde regelmäßig aus Bands rausgeschmissen, weil ich so schlecht war.
Ihr seid wirklich nicht gerade Späteinsteiger in die Musik.
JS: Aber vor OK KID gab es viele Irrungen und Wirrungen. Als es da richtig losging, waren wir alle Mitte, Ende Zwanzig – da hatten wir schon gut wieder an Zeit verloren…

Herbert Grönemeyer „Männer“

JS: Das ist natürlich ganz eindeutig… Letztens im Zug habe ich eine Doku von Herbert Grönemeyer bei der ARD gesehen, wo er auch über dieses Stück redet. Hört man es sich heute an, staunt man, wie unglaublich früh er vieles erkannt hat, im Text schwingt deutlich Kritik an toxischer Männlichkeit mit – und wir reden hier über einen Song von Mitte der Achtziger. Das ist echt Pionierarbeit in einer Zeit, als diese Form von Selbstkritik bei Männern nicht gerade en vogue war.
Bei euch ist Männlichkeit immer wieder Thema. Für mich persönlich ist ein ganz wichtiges Stück dahingehend: „Hausboot am See“ von der Platte DREI. Das übersteigt die ganzen performativen Sachen, mit der gerade heute viele Typen-Bands einfach nur signalisieren wollen, dass sie zu „den Guten“ gehören.

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JS: Ich habe jahrelang probiert, männlichen Attribute zu erfüllen, konnte es aber nicht. Männer haben die Schwierigkeit, dass sie sich in Männerbünden sehr wenig öffnen oder über Emotionen reden können. Wenn du in deiner Jugend Freunde haben willst, dann funktioniert das leicht, wenn du gut im Sport bist. Männer definieren sich zeitlebens über Hobbys – ein cooler Typ ist derjenige, der in seinem Hobby besonders gut ist. Daraus ergibt sich dieses Streben nach Macht, nach Souveränität. Das ist strukturell tief verankert, wenn man als Junge groß wird. Heute liebe ich es, damit immer weiter zu brechen. Im Teenageralter waren wir darin noch sehr verhaftet: Cool sein zu müssen, Stärke präsentieren. Selbst zu Anfang von OK KID vor zehn Jahren hätte ich noch nicht so den Mut gehabt, mich vehement dagegen zu positionieren. Aber jetzt gehört es für mich dazu, Männlichkeitsbilder zu hinterfragen oder auch zu dekonstruieren.

The Pogues „Dirty Old Town“

JS: Keine Ahnung … Linus Volkmann mit seiner ersten Band? [lacht]
RK: Sagt mir auch nichts. Ich kenne mich mit Midwest-Americana-Soung überhaupt nicht aus – hat für mich was von einem Working Class Waldschrat.
Fast. Das waren die Pogues, auch mitunter schratig unterwegs – allerdings aus Irland. Ich habe den Song ausgewählt, weil der mittlerweile verstorbene Pogues-Sänger Shane MacGowan – mit Verlaub – als sehr starker Trinker galt. Und eines meiner liebsten Sauflieder habt ihr geschrieben, „Bombay Calling“. Süffig, aber auch herrlich ambivalent.
RK: Wir müssen dir leider sagen, dass wir dem Gin Tonic abgeschworen haben.
Das habe ich schon befürchtet. Ihr seid ja vernünftige junge Leute.

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RK: Was aber nicht heißt, dass wir nicht mehr trinken. Wir haben bloß gemerkt, dass es nicht sinnvoll ist, den Alkohol noch mit Unmengen von Zucker zu mischen. Wir sind umgestiegen auf Wodka Soda. Das ergibt weniger Kater, auch wenn man die gleiche Menge an Alkohol getrunken hat.
JS: Wobei wir Alkohol nicht verherrlichen möchten. Aber bei uns spielt er schon eine Rolle. Wenn du heute dagegen die jungen Acts anguckst… besonders die, bei denen du denkst, „boah, die sind sicher komplett auf Drogen“, das sind die Spießigsten. Da wird selbst den Backlinern noch das Bier im Backstage aus der Hand geschlagen. Ich lebe das schon anders aus. Wenn ich Musik mache, habe ich gerne was getrunken. Wenn ich Texte schreibe, habe ich gerne einen geraucht – daher finde ich es okay, dass wir uns vor und auch auf der Bühne ein paar Drinks reinstellen. Und dabei hoffentlich immer schlau genug sind, es nicht zu übertreiben. OK KID Konzerte sind oft besser, wenn wir einen Kleinen im Tee haben. Am Anfang ist man sehr konzentriert, wenn man dann ein paar Drinks auf der Bühne hat, wird es aber so richtig schön lost und Kreatives bricht sich Bahn. Das kann man aber nicht generalisieren – das soll jeder und jede für sich selbst entscheiden.

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Ikkimel „Kink“

JS: Das ist Ikkimel, nicht wahr? Rein musikalisch von Beats und Musik, ist das nichts für mich, aber wie sie das alles macht, das halte ich für extrem feierbar. SXTN haben ja auch vor zehn Jahren schon feministischen Rap auf die auf die Agenda gesetzt und im Mainstream etabliert.
RK: Mich erinnert das an M.O.R., Westberlin Maskulin, frühe Kool-Savas-Zeiten oder auch Taktloss – nur ohne das Abwertende. Sie schafft es, extrem radikal zu sein und muss dafür aber niemand angreifen. Eine Mischung aus krass aber auch lustig. Das bringt für mich was in den Rap zurück, das lange Zeit völlig verloren gegangen war. Musikalisch bin ich aber auch draußen, da sind wir einfach ein bisschen zu alt. Wenn man diesen ganzen Mark-Oh-Style in den Neunziger Jahren miterlebt hat, dann related man anders zu dieser Form von Rap auf Techno Beats. Für mich ist die Zeit von Happy Hardcore noch gar nicht so lange her, dass ich das jetzt schon wieder hören wollte.
JS: Das Spannende bei Ikkimel ist, dass sich vor allem die Typen aufregen, die damals lautstark „Lutsch mein Schwanz“ von Kool Savas mitgegrölt haben oder andere frauenverachtenden Texte. Jetzt aber, wenn eine Frau sowas bringt, fühlen sie sich angegriffen. Klar, kann man sich stoßen an dieser Drogenverherrlichung, aber hey, es ist auch Unterhaltung, man muss diese Texte nicht bis ins Letzte ausdiskutieren.

Interview: Linus Volkmann
KOMM WIR BLEIBEN STEHEN Release-Show beim OK KID Open Air „Stadt ohne Meer“ in Gießen. Mit u.a. Megaloh, Jolle, Lovehead. Freitag 29.05.2026

Linus Volkmann schreibt freiberuflich unter anderem für MUSIKEXPRESS. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.