OK KID veröffentlichen politischen Song „Frühling Winter“ – Erlös soll an „Alarmstufe Rot“ gespendet werden

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OK KID werfen mit ihrem Song „Frühling Winter“ und dem dazugehörigen Video einen unbequemen und ehrlichen Blick auf das Jahr 2020 und stellen gesellschaftsrelevante Fragen, welche die sich überschlagenden Ereignisse des Jahres nach sich zogen. Die Erlöse aus dem Song möchte die Band zu 100 Prozent dem Bündnis „Alarmstufe Rot“ spenden.

„Es ist Frühling Winter in der Stadt und die Welt steht still“

Die Themenbandbreite in dem aktuellen Song von OK KID ist groß. Es geht um die Erkenntnis, dass globale Probleme wie der Klimawandel, soziale Ungerechtigkeit und Rassismus von vielen erst dann richtig wahrgenommen werden, wenn die Welt komplett zum Stillstand kommt und schreckliche Ereignisse passieren. Mit Bezug auf die „Black Lives Matter“-Bewegung und die Ereignisse in Hanau, wird die die Frage nach der Nachhaltigkeit von Solidaritätsbekundungen gestellt und zu wie viel Selbstreflexion, Veränderung und politischem Aktivismus wir eigentlich bereit sind. Auch wenn die großen Demonstrationen vorbei sind.

„Was wär, wenn Musik nicht mehr wär?“

Zum Schluss geht es dann um die Frage nach dem Wert von Kunst in Zeiten von Corona. Um sich diese Frage selbst stellen zu können, endet der Text mit der Zeile: „Was ist das was ich tu eigentlich wert?“ Anschließend lassen OK KID die Musik und die Bilder selbst sprechen. Während das Outro von einem Orchester gespielt wird, werden wilde Theater-Performances gezeigt. Da unter den wirtschaftlichen Einbußen während der Corona-Krise sowohl die Live- als auch die Theaterbranche zu leiden hat, kann die Kombination performativer Kunstformen als politisches Statement gesehen werden.

Gedreht wurde das Video unter strengen Hygiene-Regeln in der Kölner Philharmonie. Mit dem Song möchte die Band das Bündnis „Alarmstufe Rot“ unterstützen, weshalb die Einnahmen zu 100 Prozent gespendet werden sollen. Wer selbst an #AlarmstufeRot e.V. spenden möchte, kann das hier tun.


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