Ishmael Butler (Shabazz Palaces) über Mothership Connection von Parliament, 1975

Ich bin mit Funk aufgewachsen, ich liebe den Funk. James Brown hat mich sehr geprägt. Und wenn du mich nach meinen Lieblingsalben fragst, dann würde ich wohl zuallererst 1999 von Prince aufzählen. Einfach weil da alles stimmt: die Haltung, die Einheit, das Artwork. Aber noch wichtiger für mich war die Musik von Parliament. Sie war in meiner Jugend mein Motor, mein Treibstoff, mein Lebenselixier. Ich habe ihre Alben – und besonders dieses – damals acht Stunden pro Tag gehört. Wahrscheinlich ist das auch ein Grund dafür, warum unsere Tracks heute so funky sind. Denn eigentlich unterhalten wir uns nie darüber. Wir sagen nicht: „Hey, lass uns jetzt doch mal die Funk-Dosis etwas erhöhen!“ Nein, das schleicht sich in unsere Musik einfach so ein, ganz automatisch – eben weil wir mit solchem Kram aufgewachsen sind. Die Musik von Parliament ist damals in meinen Kreislauf übergegangen.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.