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5 sehenswerte Biopics über herausragende Musiker*innen

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Schüchtern, verträumt, ein stilles Genie. In den Sechzigern war Reginald Dwight ein ganz normaler Junge, der große Träume hatte. Heute zählt er unter dem Namen Elton John zu den schillerndsten Musiker*innen der Gegenwart. Bekannt für aufwendige Kostüme, zahlreiche Nummer-1-Hits und eingehende Duette, litt der Sänger aber auch unter dunklen Phasen.

In „Rocketman“, der am Ostermontag, den 5. April 2021 um 20:15 Uhr auf ProSieben läuft, blickt Regisseur Dexter Fletcher hinter die Fassade eines Mannes, der zwischen Drogen, Sucht nach Erfolg und der Suche nach Liebe fast an sich zerbricht. Die anschließende Doku „Elton John: A Singular Man“ lässt den Musiker selbst zu Wort kommen und zeigt die Dinge aus seiner ganz persönlichen Sicht. Dass nicht nur Elton John Höhen und Tiefen erlebte, machen diese ebenfalls sehr sehenswerten Biopics sichtbar.

5. „Control“ (2007)

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Anfang der Siebziger macht sich der Glamrock in Großbritannien breit. Die Sex Pistols bestimmen die Charts und beeinflussen die Jugendlichen mit ihrer Mischung aus Rock, Aufbegehren und neuem Sound. Für Ian Curtis (Sam Riley) ist klar, dass er dieses Gefühl ebenfalls spüren und verkörpern will. Zu seinem Glück sucht eine befreundete Band gerade nach einem neuen Frontmann. Zwar ist der Sound von Joy Division deutlich düsterer und von den depressiven Schüben Ians geprägt, doch der Schmerz in den Lyrics trifft ins Herz. Mit dem plötzlichen Erfolg muss sich Curtis die Frage stellen, ob er für ein Leben im Scheinwerferlicht gemacht ist. Ein Versuch, den er mit Drogen, Medikamenten und Trauer in Angriff nimmt.

Als Leih- und Kaufoption bei zahlreichen Anbietern verfügbar.

4. „Bohemian Rhapsody“ (2018)

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Die Verfilmung von Freddie Mercurys Schaffen und Leben sorgte schon im Vorfeld für Schlagzeilen. Nachdem Regisseur Bryan Singer das Projekt aufgrund von Vorwürfen sexueller Belästigungen entzogen wurde, engagierten die Produzent*innen für die ausstehenden Drehtage Dexter Fletcher („Rocketman“). Der Brite versuchte das Biopic über die Anfänge von Queen wieder auf Kurs zu bringen – mit Erfolg! Gleich mehrere Oscars erhielt „Bohemian Rhapsody“, auch Hauptdarsteller Rami Malek (TV-Serie „Mr. Robot“) durfte sich über die Auszeichnung freuen. Das sorgte auch für Kritik – die Darstellung des an AIDS erkrankten Musikers ist zweifellos gelungen, doch seine hervorstechende Zahnprothese stieß bei vielen Fans auf Unmut. Wer sich davon nicht irritieren lässt, wird von der Energie der dargestellten Rocklegende mitgerissen.

Als Leih- und Kaufoption bei zahlreichen Anbietern verfügbar.

3. „Judy“ (2019)

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Das Showbiz ist hart. Schauspielerin und Sängerin Judy Garland muss das bereits im jungen Alter lernen. Seit Ende der Zwanziger ist der Kinderstar ein gefragter Name, der seine Jugend fast ausschließlich vor der Kamera verbringt. Ein Opfer für den Ruhm, das Spuren hinterlässt. Als das Interesse mit zunehmenden Alter an Judy abnimmt, steigen die Schulden und ihr dringender Wunsch nach Anerkennung. Als sie die Chance bekommt, in einem Londoner Nachtclub fünf Wochen am Stück aufzutreten, sagt sie zu. Doch die Sehnsucht nach ihren Kindern, der andauernde Streit mit ihrem Mann Sidney und Alkoholprobleme bringen die Shows in Gefahr. Renée Zellweger („Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“) erhielt für ihre Darstellung von Judy Garland 2020 den Oscar.

Im Abo von Netflix und bei zahlreichen Anbietern als Leih- und Kaufoption verfügbar.

2. „Get On Up“ (2014)


Mit Songs wie „I Got You (I Feel Good)” oder “It’s a Man’s Man’s Man’s World” schrieb James Brown Musikgeschichte. Sein Weg an die Spitze war als Schwarzer Sänger in den Sechzigern aber keineswegs einfach. Ärmliche Verhältnisse, Gefängnisaufenthalte, und andere familiäre Sorgen hinderten den begabten R’n’B-Sänger jedoch nicht daran, seinen Traum und seine Leidenschaft zu verfolgen. Das bewegende Drama von Tate Taylor („Girl On The Train“) ist umso eindringlicher, da der Film nicht nur an James Brown erinnert, sondern gleichfalls an Hauptdarsteller Chadwick Boseman („Black Panther“), der im Alter von 43 Jahren 2020 verstarb.

Als Leih- und Kaufoption bei zahlreichen Anbietern verfügbar.

1. „Walk The Line“ (2005)

Im Abo von Amazon Prime Video und Netflix sowie als Leih- und Kaufoption verfügbar.

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Basierend auf den Biographien „Man in Black“ und „Cash: The Autobiography“ setzte Regisseur James Mangold („Logan – The Wolverine“) das Leben von Country-Legende Johny Cash in Szene. Die Beziehung zwischen Cash (Joaquin Phoenix) und June Carter (Reese Witherspoon) bilden zusammen mit dem tragischen Tod von Cashs Bruder Jack (Lucas Till) den Fokus des musikalischen Dramas. Einfluss auf das Projekt nahm der Sänger höchstpersönlich und brachte seine Erfahrungen und Anekdoten in die Drehbucharbeit aus erster Hand ein. Die Premiere erlebten allerdings weder Cash noch Carter, beide starben noch vor Beginn der Dreharbeiten.

Bereit für die Bühne: „Rocketman” und die Doku „Elton John: A Singular Man“ laufen am 5. April 2021 ab 20:15 Uhr auf ProSieben.


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