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Proteste in den USA: N.W.As „Fuck Tha Police“ erlebt Stream-Anstieg von 272 Prozent

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Nach dem Tod des 46-jährigen George Floyd durch Polizeigewalt dauern die Proteste in den USA (sowie weltweit) gegen Polizeigewalt und Rassismus weiterhin an. Dabei haben einige Songs einen gigantischen Streaming-Anstieg erlebt, wie das Datenerhebungsprogramm „Alpha Data“ nun herausfand. Vor allem die Anti-Polizeigewalt-Hymne „Fuck Tha Police“ von N.W.A hat sich erneut zum aktuellen Protesthit entwickelt: Laut der Software hat der Track aus dem Jahr 1988 vom letzten Mittwoch (27. Mai) bis zu diesem Montag (1. Juni) einen Stream-Anstieg von 272 Prozent verzeichnen können.


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Doch „Fuck Tha Police“ ist nicht der einzige Song, dessen Streams in die Höhe gestiegen sind: Auch „This Is America“ von Childish Gambino, „FDT“ von YG, „Don’t Die“ von Killer Mike, „Fight The Power“ von Public Enemy, „Freedom“ von Beyoncé und Kendrick Lamars Hit „Alright“ feierten auf diversen Streaming-Plattformen eine Wiederauflebung. „This Is America“ war einer der größten Hits aus dem Jahr 2018 und wurde vor allem für seine sarkastisch-brutale Darstellung der amerikanischen Gesellschaft gepriesen, in der dunkelhäutige Menschen nach wie vor mit jeder Menge Rassismus täglich zu kämpfen haben. Der Track erlebte in den vergangenen Tagen einen Stream-Anstieg von 149 Prozent. Kendrick Lamars Song „Alright“ aus dem Jahr 2015 wurde 71 Prozent mehr gespielt als zuvor. Auch ältere Songs wurden zunehmend oft gespielt, darunter „Say It Loud – I’m Black and I’m Proud“ von James Brown mit einem gigantischen Steigerung von 455 Prozent und Nina Simones „I Wish I Knew How It Would Feel to Be Free“, der 34 Prozent mehr gestreamt wurde als sonst.


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Etliche prominente Menschen nutzten in den vergangenen Tagen ihre Stimme, um auf Rassismus und Polizeigewalt in Amerika (und weltweit!) aufmerksam zu machen und zu Gleichheit und Gerechtigkeit aufzurufen. Beyoncé Knowles-Carter richtete sich mit einer Videobotschaft an ihre Fans, Rihanna postete einen emotionalen Text auf Instagram und Jay-Z telefonierte mit dem Gouverneur von Minnesota, damit der Generalstaatsanwalt Keith Ellison die Führung bei den Anklagen gegen die vier Polizeibeamte übernehme, die für den Tod von George Floyd verantwortlich sind.



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