Highlight: 8 Cover-Songs, die wir besser kennen als ihr Original

J.J. Cale ist tot


J.J. Cale ist tot. Der us-amerikanische Songwriter und Gitarrist starb am Freitag, den 26. Juli im kalifornischen La Jolla bei San Diego an einem Herzinfarkt. Cale wurde 74 Jahre alt.

John Weldon Cale, so sein bürgerlicher Name, stammt ursprünglich aus Tulsa, Oklahoma, wurde dort am 5. Dezember 1938 geboren und machte sich in den frühen Siebzigern nach einem Zwischenstopp in Nashville, Tennessee in Los Angeles als Musiker einen Namen – im Schatten von schon damals bekannteren Songschreibern wie Neil Young, Crosby, Stills & Nash, Randy Newman und Van Dyke Parks. Es war Eric Clapton, der 1970 Cale und dessen Song „After Midnight“ im Club Whisky A Go Go am Sunset Strip entdeckte, das Lied coverte und Cale so zu seinem ersten Plattenvertrag verhalf. Ein kommerzieller Hocherfolg wurden weder sein Debüt NATURALLY noch seine weiteren Alben, von denen er in über 40 Jahren nicht mehr als ein gutes Dutzend veröffentlichte. Und doch: 2006 nahm J.J. Cale gemeinsam mit Eric Clapton das Album THE ROAD TO ESCONDIDO auf, zwei Jahre später gewannen sie dafür einen Grammy in der Kategorie „Best Contemporary Blues Album“.

Cales größter Hit war bis zum Schluss der Song „Cocaine“ aus dem Jahr 1977. Der Einfluss seines Gitarrenspiels auf andere Blues-, Country- und Jazz-Musiker ist bis heute nicht hoch genug einzuschätzen: Von The Allman Brothers über Johnny Cash und Tom Petty bis hin zu Carlos Santana und eben Eric Clapton wurden die Songs des JJ Cale gecovert – und waren in diesen Version meist erfolgreicher als das Original. Cales letztes Album ROLL ON erschien 2009.


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