Highlight: Welches Equipment verwendet eigentlich… James Blake?

James Blake hat die Schnauze voll von den „Sad Boy“-Konnotationen

Er wollte das Thema schon lange ansprechen, nun sei die richtige Zeit dafür. James Blake hat sich auf Twitter darüber geäußert, wie unpassend er die ständige Assoziation seiner Musik und seiner Texte mit dem Begriff „sad boy“ finde. Seit Blakes zweiter Single „Limit To Your Love“, ein Feist-Cover aus dem Jahr 2010, geistert der Begriff immer wieder durch Reviews und Features über ihn und seine Songs. Nach den Beiträgen über seine neuesten Veröffentlichung, in der das Thema erneut zur Sprache kam, reichte es dem Briten offenbar endgültig.

Was sei eigentlich so falsch daran, als Mann seine Gefühle zu zeigen, stellt Blake zur Debatte: „I’ve always found that expression to be unhealthy and problematic when used to describe men just openly talking about their feelings. To label it at all, when we don’t ever question women discussing the things they are struggling with, contributes to the ever disastrous historical stigmatisation of men expressing themselves emotionally.

Weiter gibt er zum Nachdenken, dass sich unsere Gesellschaft bereits in einer Epidemie männlicher Suizide in Folge von Depressionen befände. Solche Bezeichnungen, wie die seiner Musik als Output eines „sad boy“, seien daher höchst problematisch und würdne das Thema weiter tabuisieren.

Kooperation

Schließlich hinterfrage keiner es, wenn Frauen offen über psychische Probleme reden würden. Jeder sollte sich frei über das äußern können, was ihn oder sie betreffe. „The road to mental health and happiness, which I feel so passionately about, is paved with honesty”, zieht Blake als Fazit.

Lest hier das Statement von James Blake in voller Länge:

Am Donnerstag veröffentlichte Blake seinen neuen Song „Don’t Miss It“, der in Zusammenarbeit mit Dom Maker von Mount Kimbie entstanden ist. Wann ein Nachfolger seines aktuellen Albums THE COLOUR IN ANYTHING erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. Am Wochenende veröffentlichte Blake außerdem einen Track auf der neuen EP von Moses Sumney.


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