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Kobe Bryant ist tot

Kobe Bryant ist tot. Der ehemalige Superstar der US-amerikanischen Basketballliga NBA starb am Sonntag, den 26. Januar 2020, im kalifornischen Calabasas durch einen Helikopter-Absturz. Davon berichten übereinstimmend verschiedene Medien, teilweise unter Berufung auf das Portal „TMZ“. Bryant wurde 41 Jahre alt.

„TMZ“ berichtet, Kobe Bryant sei am Sonntagmorgen mit seinem Privathubschrauber abgestürzt. Acht Passagiere und ein Pilot seien an Bord gewesen und hätten den Unfall nicht überlebt. Zu den Todesopfern gehört auch seine 13-jährige Tochter Gianna. Gemeinsam seien sie unterwegs zu einem Basketballturnier gewesen. Seine Frau Vanessa sei nicht unter den Insassen gewesen. Gemeinsam hatten sie vier Töchter, die jüngste wurde im vergangenen Jahr geboren.

Kobe Bryant gehört zu den erfolgreichsten NBA-Spielern aller bisherigen Zeiten. 1996 wurde er als 18-Jähriger direkt von der High School aus von den Los Angeles Lakers (über den 13. Draftpick der Charlotte Hornets) verpflichtet und spielte dort an der Seite von Shaquille O’Neal. Bryant gewann fünf Meisterschaftstitel, wurde 18-mal ins All-Star-Team gewählt, gewann zweimal den Titel als MVP (Most Valuable Player) der NBA Finals und einmal als regulärer MVP, als bester Spieler in einer Saison. Mit 33.643 Punkten steht Bryant auf Platz 4, vor Michael Jordan und Dirk Nowitzki, der besten NBA-Scorer aller Zeiten. In der Nacht vor seinem Tod wurde er vom noch aktiven LeBron James überholt, der dort auf Platz 3 hinter Kareem Abdul-Jabbar und Karl Malone steht. Bryant trat im Jahr 2016 als aktiver Spieler zurück und verbrachte somit seine gesamte Profikarriere bei den Los Angeles Lakers.

Auf Twitter gratulierte Bryant Stunden vor seinem Tod LeBron James zu dessen Erfolg:

Zu Schulzeiten war der am 23. August 1978 in Philadelphia geborene Kobe Bryant Mitglied der Rapgruppe CHEIZAW und später auch auf einem Track seines Mitspielers Shaquille O’Neal zu hören. Als Solokünstler veröffentlichte Bryant im Jahr 200o die Single „K.O.B.E“ feat. Tyra Banks. Das von Sony geplante Album VISIONS erschien nie.



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