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Highlight: Das sind die besten Netflix-Serien

Review

Kritik zu „Iron Fist“ auf Netflix: Staffel 2 ist ein später Anfang

Gleich in der allerersten Szene bekommen die Zuschauer mehr von dem, was sie in der ersten Staffel von „Iron Fist“ vermisst haben: Eine gut inszenierte Actionszene, in der Danny Rand, die Iron Fist, seine geballte Faust glühen lässt und humorlos einen vorbeifahrenden Truck voller Gangster zerschlägt. Der Wagen zersplittert, Rand weicht Kugeln und aus erledigt die restlichen Kriminellen via Martial Arts.

Die Welt wird lebendiger

So hat eine Superheldenserie auszusehen und nicht etwa wie die 2017 gestartete erste Staffel, die das Netflix-Repertoire an Marvel-Figuren um eine absolute Katastrophe ergänzte. Bei seinem ersten Auftritt war „Iron Fist“ nämlich unerträglich emotionslos, Hauptdarsteller Finn Jones ein vermeintlicher Held aus dem Generator: Reiches Kind, Eltern tot, geheimes Training in Asien, kämpft gegen sinistre Geschäftsleute, die den Konzern seiner Eltern übernommen haben. Blamiert hat sich die erste Staffel auch in auch Kampfszenen, die eher an „Mortal Combat 2“ aus den 90ern erinnerten.

Nun soll alles besser werden, nach dem gelungen Einstieg in die zweite Staffel sitzt Danny Rand mit Sidekick Colleen in seinem Hauptquartier und diskutiert den letzten… stop, warte: War das gerade ein Schnittfehler? War es! Bereits nach acht Minuten zeigt Regisseur David Dobkin, wie tief der Qualitätsanspruch von Netflix an seine Serien manchmal ist. Danny Rand reißt gerade ein Stück Klebeband ab, weil er seine Wunde verarzten will. Es fehlt aber noch die passende Kompresse auf seinem Arm, die er damit fixieren könnte. Einen Schnitt später liegt sie dann wie durch Zauberhand (pun intended) auf der Wunde.

„Iron Fist“ ist also weiterhin nicht das hochwertige Produkt, welches den Netflix-Kunden versprochen wird. Hier und da wird geschlampt, viele Dialoge sind zum Einschlafen und Finn Jones ist immer noch kein wirklich guter Schauspieler.

Allerdings ist die Grundstory reizvoller als in Staffel Eins. Da musste Danny Rand nur das Marvel-Mashup „The Defenders“, das kurz nach „Iron Fist“ ausgestrahlt wurde, vorbereiten. In den neuen Episoden bekommt er es mit einem alten Bekannten zu tun. Sacha Dhawan spielt Steel Serpant, der in Asien mit Rand trainierte und ähnliche Fähigkeiten besitzt wie der Protagonist. Spannend wird es in der Mitte der Staffel, wenn Steel Serpant nach den Kräften seines Rivalen, der Iron Fist eben, greift.



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