Kurz und Live

M. Ward und Norah Jones

München, Olympiahalle

Das bessere Norah-Jones-Konzert war das, das direkt vordem Norah-Jones-Konzert stattfand: Für fünf Songs gesellte sich die zauberhafte Sängerin zu ihrem Opening-Act M. Ward und sang mit ihm – einfach so, in Jeans und T-Shirt – ein paar seiner brillanten Originale sowie geschmackvolle Coverversionen von Johnny Cash und Willie Nelson. Auch als sie wieder entschwunden war, blieb das Publikum mucksmäuschenstill und lauschte andächtig den verschrobenen Folksongs und fast klassisch anmutenden Instrumentals des Mannes aus Portland, Oregon. Schade nur, dass es eine halbe Stunde später, als Norah Jones mit ihrer Band, aber ohne M. Ward auf die Bühne zurückkam, etwas zu geschmackvoll wurde, um noch wirklich interessant zu sein.

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