Labrinth: „Ich will nicht benutzt werden“ – Nächste Abrechnung mit der Branche

Labrinth schockiert die Branche: Der „Euphoria“-Komponist rechnet mit der Musikindustrie ab und erklärt, warum er seine Karriere infrage stellt.

Vor wenigen Tagen schockierte der britische Sänger Labrinth vor allem Fans der HBO-Erfolgsserie „Euphoria“, zu deren Erfolg er mit seinem Soundtrack maßgeblich beigetragen hatte. Er verkündete über Instagram seinen Ausstieg aus der Serie – und das mit klaren Worten. Sein Post ließ zudem vermuten, dass er der gesamten Unterhaltungsindustrie den Rücken kehren würde. Nun teilte Labrinth ein weiteres Statement, in dem er seine Kritik an der Musikindustrie ausführt.

Labrinth macht der Industrie Vorwürfe

„Ich bin durch mit dieser Industrie“ – dieser Satz vom 13. März 2026 schockierte die gesamte Branche. Der ursprüngliche Post ist mittlerweile gelöscht. Der Sänger hat inzwischen jedoch ein neues, ausführlicheres Statement veröffentlicht, in dem er seine Sicht auf die Zustände in der Industrie darlegt.

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Am Dienstag, dem 17. März 2026, veröffentlichte Labrinth einen weiteren Instagram-Post zu diesem Thema. Darin schrieb er zunächst: „WIR SCHWEBEN UM GROSSE STERNE HERUM UND HOFFEN, EINES TAGES AN IHREM PLATZ ZU SEIN, WIE SCHLANGEN. WARTEND DARAUF, IHRE BESITZER ZU VERSCHLINGEN.“

Der Sänger führt aus, dass aufstrebende Künstler:innen, die in die Musikbranche einsteigen, zu „Wölfen der Wall Street“ werden und dass Kreative in dieser Branche auf der Suche nach neuen Chancen bedeutungsvolle Beziehungen untereinander aufgeben.

Zum Schluss wird er besonders deutlich und schreibt: „WER ZUM TEUFEL HAT BEHAUPTET, ES SEI NORMAL ODER IN ORDNUNG, DAS, WAS ICH ALS „GODS NOISE“ (unsere Musik) BEZEICHNE, IN GESCHÄFTE ZU VERWANDELN?“ Bevor er sein Statement mit den Worten „DAFÜR UNTERSCHREIBE ICH NICHT!“ schließt.

„Ich will nicht benutzt werden“

Unter dem Post fügte er in der Caption hinzu: „Ich will nicht benutzt werden.“ Zudem suche er nach bedeutungsvollen Interaktionen innerhalb der Branche.

Von seinen Musik-Kolleg:innen erhielt er teilweise Unterstützung. So schrieb etwa Diplo: „Du bist der authentischste Kreative, den ich je kennengelernt habe.“