Loredana heizt mit neuem Musikvideo „Tut Mir Nicht Leid“ die Gerüchteküche an

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Loredana aka „King Lori“ aka die Meisterin der vieldeutigen Statements und PR-Stunts ist zurück. Nachdem die Promo zu Loredanas neuem Album MEDUSA überschattet wurde von dem Betrugsfall um Petra Z, der schließlich einen so spannenden wie fragwürdigen Plot-Twist bekam, meldet sich Loredana nun mit einem neuen Video zu ihrem Song „Tut Mir Nicht Leid“ zurück.

LOREDANA – TUT MIR NICHT LEID (prod by Miksu / Macloud & The Placements) auf YouTube ansehen

Die Kriminalgeschichte

Eigentlich hatte die Deutschrap-Community Loredana fast schon abgeschrieben. Durch den Fall rund um die Schweizerin Petra Z., der Loredana mehrere Hunderttausend Franken auf betrügerische Art und Weise entwendet haben soll, hatte die Rapperin einen großen Image-Schaden zu verzeichnen. Um dem entgegen zu wirken, inszenierte sich Loredana kürzlich zusammen mit ihrem Betrugsopfer als „Freundinnen“, die sich wohl finanziell geeinigt hätten. Wie viel PR-Strategie dahinter steckt, kann an dieser Stelle nur vermutet werden. Nun könnte der Titel „Tut Mir Nicht Leid“ die Gerüchteküche wieder brodeln lassen. Allerdings eine andere.

Die Liebesgeschichte

In ihrem neuen Song singt Loredana in der Hook: „Dass ich dich nicht mehr vermiss‘ tut mir nicht leid/ Doch es ist, wie es ist, heul nicht rum, lass mich allein/ Nie wieder siehst du mich zu Hause wein’n/“. Dazu performt Loredana isoliert in unterschiedlichen, größtenteils digital bearbeiteten und futuristisch wirkenden Locations, in denen sich die Schweizerin allein, jedoch selbstbewusst inszeniert. Dass es hier eher um einen (nervigen) Ex-Beziehungspartner, als um ein Betrugsopfer geht, wird durch den Text deutlich. Allerdings werden keine Namen genannt, um der Fantasie der Hörerschaft freien Lauf zu lassen.

Eine perfekt inszenierte Trennung?

Vor dem großen Shitstorm rund um Loredanas kriminelle Vergangenheit gab es da ja noch dieses Beziehungs-Drama. Anfang dieses Jahres hatten sich Loredana und der albanische Rapper Mozzik, der sie bei ihrem musikalischen Durchbruch unterstützt hatte, getrennt. Die Inszenierung dieser Trennung war letztendlich nicht weniger medienwirksam, als das Aufeinandertreffen von Loredana und Petra Z. Zumindest auf musikalischer Ebene. So brachte Mozzik seinen emotionalen Track „Auf Wiedersehen“ heraus, wobei auch er auf eine Namensnennung der Verflossenen verzichtete. Seitdem ließen beide ihre Fans munter Rätsel raten, wie es denn um die beiden Musiker*innen und Eltern bestellt sei. Zuletzt wurden sie wohl beim gemeinsamen Shoppen gesichtet und fotografiert.

Egal ob Betrugsfälle oder Liebesgeschichten: Loredana weiß offenbar, wie man die Werbetrommel ordentlich zum Laufen bringt. Ob sie mit ihrem neuen Album MEDUSA auch auf musikalischer Ebene überzeugen kann, wird sich ab dem 11. Dezember, dem offiziellen Release-Tag des Albums, zeigen.


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