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me.Session: Herrenmagazin spielen ‚Frösche‘ und ‚Qlinch‘

von

Deniz spielt 'Frösche' in einer me.Session

Herrenmagazin aus Hamburg haben am Freitag ihr drittes Album DAS ERGEBNIS WÄRE STILLE veröffentlicht. Dass uns das gefällt, könnt Ihr in der Albumrezension aus dem aktuellen Musikexpress nachlesen, in der Videopremiere zur ersten Single „Frösche“ und in der Einleitung unseres Videointerviews, in dem Herrenmagazin mit uns über Humor, Inszenierung, Alleinstellungsmerkmale und ihr neues Album sprachen. In einer Akustiksession haben Deniz Jaspersen und Paul Konopacka uns zwei ihrer neuen Songs vorgespielt und vorgestellt – „Frösche“ und „Qlinch“. Rasmus hat bloß zugeguckt, König Wilhelmsburg war wie schon im Video gar nicht da. Ganz schön sehens- und hörenswert ist unsere me.Session trotzdem. Seht selbst.

Herrenmagazin spielen „Frösche“ in einer Akustik-Version

Deniz Jaspersen über „Frösche“:

„‚Frösche‘ ist ein besonderes Stück, weil Rasmus und ich den Text zusammen geschrieben haben, das machen wir sonst nicht wir sonst nicht. Hier bin ich nicht weitergekommen, ab der Hälfte – also ab den Strophen. Da hat Rasmus den Refrain geschrieben und an der Strophe was gemacht. Das Lied ist inspiriert durch die Finanzkrise oder die Auseinandersetzung mit Wirtschaft in den letzten vielen Jahren. Da ich aber der Meinung bin, dass Zeigefinger immer fehl am Platz sind, haben wir das verbildlicht und einen metaphorischen Schleier darüber gelegt. Das ist schon die Geschichte zu ‚Frösche‘.“

Herrenmagazin spielen „Qlinch“ in einer Akustik-Version

Deniz Jaspersen über „Qlinch“:

„‚Qlinch‘ ist ein älteres Stück. Das hat der König ausgegraben. Ich schicke die Lieder immer rum, meistens bekomme ich keine Antwort. Da hat er einmal zugehört und bestand darauf, dass wir uns damit auseinandersetzen. So verselbstständigte sich das. ‚Clinch‘ war das Lied, wo wir am meisten überrascht waren im Studio.

Paul: „Wir hatten es nicht auf dem Schirm. ‚Schwupp‘, war es da, jetzt ist es das beste Stück auf der Platte.“

Deniz: ‚Qlinch‘ ist das einzige Liebeslied auf der Platte. Auf dem ersten Album war viel Herzschmerz und unerfüllte Liebe als Thema. Auf der zweiten Platte hat sich das geändert, da gab nur ein Liebeslied. Das ist jetzt wieder so. Nur ‚Clinch‘ als Liebes- beziehungsweise Trennungslied. Und so steht es auch da, alleine unter den anderen zehn Songs.“



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