Meat Loaf


Er hat’s allen wieder einmal gezeigt. Allen Kritikern, die die „fleischgewordene Mozartkugel“ aus Dallas schon längst unter dem Staub der Rockmusik-Annalen begraben sahen. Aber auch den mindestens 30 Millionen Fans, die sein ultimatives Rock-Opus „Bat Out Of Hell“ seit 1977 im Plattenregal stehen haben, und für die der vor 47 Jahren auf den Namen Marvin Lee Aday getaufte Shouter ohnehin der Größte ist. Nach fast i7jähriger Versenkung polterte Meat Loaf wieder im Rock-Olymp – einerseits mit dem grandiosen Comeback-Album „Bat Out Of Hell II – Back Into Hell“, andererseits mit einer monströsen, alle Facetten der Rockmusik ausreizenden Tour im letzten Frühjahr. Für alle, die das Spektakel im April verpaßt haben, serviert Meat Loaf nun den kalorienreichen Nachschlag: Zusatzkonzerte in sieben deutschen Städten. Meat Loaf vertraut erneut auf seine Backing-Band um Bassist und Musical Director Steve Buslowe, Gitarrist Pat Thrall und die sexy Chor-Mieze Patricia Rousseau. Und auch sein Programm rekrutiert sich größtenteils aus dem Repertoire der beiden „Bat Out Of Hell“-Alben. Dennoch verspricht der Vollschlanke einige Überraschungen: „Wer zum zweiten Mal zur Show kommt, wird sich wundern. Ich habe mir ein paar nette Sachen einfallen lassen“, orakelt der energetische Entertainer mit einem breiten Grinsen: Jetzt sind wir alle perfekt aufeinander eingespielt. Auf der Bühne verstehen wir uns blind. Die Herbst-Tour wird noch so manchen vom Hocker hauen.“