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Medienberichte: Streamingdienst Tidal könnte in sechs Monaten pleite sein

Der Streamingdienst Tidal befindet sich vermeintlich einmal mehr in finanzieller Schieflage. Das norwegische Finanzblatt Dagens Næringsliv berichtet, der Musikservice habe große Probleme mit de anvisierten Wachstumszahlen, woraus sich eine schwindende Liquidität ergebe. Konkret, schreiben die skandinavischen Journalisten, stehen dem Unternehmen von Rapper Jay-Z nur noch Gelder für sechs Monate Betriebsausgaben zur Verfügung.

Die Meldung kommt insofern überraschend, als dass der US-Mobilfunkbetreiber Sprint vor nicht einmal einem Jahr 33% der Tidal-Anteile kaufte und einen unbekannten Millionenbetrag in den Streamingdienst investierte. Es ist andererseits nicht das erste Mal, dass Tidal mit solchen Negativ-Schlagzeilen Aufmerksamkeit erregt. Bereits 2016 wurde über einen nahen Bankrott gemutmaßt, der jedoch durch den Einsatz eines neuen Managements verhindert werden konnte. Führungskraft beim Spotify-Konkurrenten zu sein, scheint kein Spaß zu sein. Dies kann zumindest daraus geschlossen werden, dass in den vergangenen zwei Jahren drei Geschäftsführer ihre Kündigung bei Jay-Z einreichten.

Noch hat Tidal den Bericht des Dagnes Næringsliv nicht konkret kommentiert, vielmehr geht das Unternehmen in die Offensive, wie folgendes Statement für das Online-Tech-Magazin Engadget deutlich macht: „Seit der Einführung von Tidal machen wir Erfahrungen mit negativen Geschichten über das Unternehmen. Fakt ist, dass wir nichts weiter als stetig wachsen von Jahr zu Jahr.“


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