Milde Melodien wie aus Zuckerguß: Erasure

Vince Clarke ist ein bescheidener Mensch. Obwohl es dafür eigentlich gar keinen Grund gibt. Als Gründungsmitglied von Depeche Mode und Yazoo hatte der Brite bereits Popgeschichte geschrieben, bevor er zusammen mit dem Sänger Andy Bell (der vorher als Metzger gearbeitet hatte) ein weiteres Kapitel aufschlug: Erasure, mittlerweile Synonym für geradlinigen Synthiepop der Extraklasse, bescheren den Charts seit zwölf Jahren mit schöner Regelmäßigkeit gefällige Sommerhits. „Ich bin ein Arbeiter auf der Suche nach Melodien, denn darauf kommt es an“, erklärt Clarke. Tatsächlich bestehen Songs wie „Sometimes“, „Oh L’Amour“ oder „Rain“ noch immer jeden Mitsingtest unter der heimischen Dusche.

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