Highlight: „Once Upon A Time… in Hollywood“: Das sind die Real-Life-Vorbilder für Tarantinos Filmfiguren

ME 08/19

Mit Quentin Tarantino, Ilgen-Nur, Sam Fender und 30 Jahre Techno: Der neue Musikexpress – jetzt am Kiosk!

Zum Einstieg wie immer unser „Making-Of“ aus dem hier beworbenen Printprodukt:

BANG! BANG! (MY MUSIKEXPRESS SHOT ME DOWN)

Als unser Autor Chris Weiß Ende Mai auf dem sozialmedialen Weg seine persönliche Filmfestival- Zwischenstands-Bewertung aus Cannes durchgab und Tarantinos neuem Werk „Once Upon A Time … in Hollywood“ als einem von nur zwei Filmen seine persönliche Bestnote „Well Well Well Well Well Well“ verlieh (neben „The Lighthouse“ von Robert Eggers), war die Sache eigentlich schon geritzt: Jawohl, wir werden zur Feier seiner vielleicht besten Arbeit zum ersten Mal in der 49 Jahre und ein paar Monate langen ME-Geschichte einen Regisseur auf den Titel packen (nachdem wir im März ja erst einen seiner, ha, Schauspieler dort untergebracht hatten)! Quentin Tarantino, antlitzseits auch nicht unmarkanter als der Aphex Twin oder der eine von den Kinks – und vor allem: So maßgeblich für die gesamte (zuletzt eben unrettbar retromanische und todesnerdige) Popkultur wie wohl kein anderer Spielfilm-Macher vor ihm. Dass aus dieser Würdigung gleich wieder 18 Seiten Tarantino-Festspiele wurden, ist einmal mehr unserer aberwitzigen Emsigkeit zu verdanken: Eine Liste mit tarantinoesken Film-Empfehlungen, eine kalifornisch beautiful illustrierte Stadtkarte von L.A., die sich der Star-Regisseur ganz bestimmt sofort übers 12m2-Boxspringbett hängen wird, und Overbeck hört sogar extra noch mal alle Soundtracks inklusive „Four Rooms“ durch … Mal ehrlich, zerreißt man sich bei „Cinema“ oder „Epd Film“ eigentlich auch so für Sie?

Der Musikexpress 08/2019 – die Themen im Überblick:

Quentin Tarantino – Mehr Kino geht nicht

In „Once Upon A Time In… Hollywood“ breitet Quentin Tarantino das L.A. seiner Kindheit wie ein Panoptikum aus. Es ist eine Liebeserklärung an das analoge Kino. Die Geschichte des wichtigsten Films seiner Karriere in fünf Kapiteln.

 

Ilgen-Nur – Die Zukunft leuchtet silbern

Sie ist eine der wichtigsten neuen Stimmen des Indie-Rock in Deutschland. Für den Titel „Slacker-Prinzessin“, der ihr einmal von dieser Zeitschrift aufgedrängt wurde, ist die Noch-Hamburger Songwriterin Ilgen-Nur allerdings viel zu strategisch, zu energisch, zu politisch, zu reflektiert. Das haben wir gelernt, als wir mit ihr durch Berlin gezogen sind. Aber auch noch einiges mehr.



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