Nach Unfalltod von Nicki Minajs Vater: Täter in New York verurteilt


Der Mann wurde zu einem Jahr Haft verurteilt. Er beging Fahrerflucht, statt dem Vater von Nicki Minaj zu helfen.

Im Februar 2021 wurde Robert Maraj, der Vater von Nicki Minaj, in New York von einem Auto angefahren und tödlich verletzt. Der Täter beging Fahrerverflucht. Nun bekannte sich der 72-Jährige vor Gericht schuldig und wurde zu einem Jahr Haft verurteilt. Dazu muss er eine Geldstrafe in der Höhe von 5.000 Dollar zahlen.

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Durch Überwachungskameras konnte die Polizei den Schuldigen ausfindig machen. „Ihm war absolut klar, was passiert ist“, erklärte ein Inspektor der Mordkommission, dem Fernsehsender CNN. Auf den Kameras sei zu sehen, wie der 72-Jährige das Auto verlässt und Maraj auf dem Boden liegen sehe. „Anstatt die Rettung zu rufen, fuhr er weg und schließlich nach Hause, um sein Auto zu verstecken“.

Drei Tage nach dem Unfall wurde der Mann festgenommen. Neben Fahrerflucht wurde ihm ebenfalls vorgeworfen, Beweismaterial vertuscht zu haben. Das Urteil von einem Jahr Haft sei zu wenig, befindet die Staatsanwaltschaft. Man zeigte sich frustriert.

„Schlimmster Verlust“ für Nicki Minaj

Minaj sprach in einem offenen Brief bereits letztes Jahr über das Unglück. Der Tod ihres Vaters sei der „schlimmste Verlust“ ihres Lebens. „Ich merke, dass ich ihn die ganze Zeit anrufen möchte. Seit er gestorben ist, umso öfter. Das Leben hat oft einen eigenen Sinn für Humor.“