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Nachbericht: das Spot Festival in Århus

Hände zittern, junge Musiker tauschen aufmunternde Gesten aus – das Spot Festival im dänischen Århus ist ein wichtiger Termin für Bands aus dem nordeuropäischen Raum. Denn unter den Zuschauern befinden sich nicht nur die etwa 7.000 Gäste aus der näheren Umgebung. Auch über 300 Booker, Labelbetreiber und Journalisten sind aus dem In- und Ausland angereist, um einen Blick auf (noch) unbekannte Künstler zu werfen.  

Besonderen Blickfang boten dabei Boho Dancer und Asbjørn, zwei Acts, die ihre Wurzeln im Århuser Konservatorium haben, und die das heimische Publikum vom ersten Akkord an auf ihrer Seite wussten. Gefeiert wurde auch das isländisch-dänische und anfangs auch nervöse Trio Kúra, bei dem eine zarte Stimme auf tiefstmögliche Bässe und modernstmögliche Elektrosounds traf. Auch Hanne Kolstø aus Norwegen, die sich mit Gitarre und etwa einem Dutzend Effekt- und Loop-Pedalen begleitete, stellte einen der Höhepunkte des Festival-Wochenendes dar.

Wer auch die etwas bekannteren Bands sehen, wurde mitunter enttäuscht. So standen zwar unter anderem Reptile Youth, Alphabeat und Aura Dione im Line-up, viele der potentiellen Zuschauer schafften es jedoch nicht durch die zu schmalen Türen in die zu kleinen Säle, in denen die Konzerte zu sehen gewesen wären.


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