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Netflix setzt „The OA“ nach zwei Staffeln ab

„The OA“ wird abgesetzt – zumindest auf Netflix. Dies hat der Streamingdienst am Montag bekanntgegeben.

„We are incredibly proud of the 16 mesmerizing chapters of ‘The OA,’ and are grateful to Brit and Zal for sharing their audacious vision and for realizing it through their incredible artistry”, sagt Netflix‘ „Head of Originals“. „We look forward to working with them again in the future, in this and perhaps many other dimensions.”

Eine Erklärung für die Absetzung wurde nicht veröffentlicht, aber man darf davon ausgehen, dass die Streamingzahlen für Netflix entweder nicht mehr hoch genug waren oder dass die Verantwortlichen mitbekommen haben, dass die zweite Staffel „The OA“ selbst Hardcore-Fans von Staffel 1 teilweise eher ratlos als begeistert zurückließ. Die sind trotzdem traurig über den Verlust ihrer Lieblingsserie:

In der ersten Staffel der Mysteryserie „The OA“, die seit 2016 auf Netflix verfügbar ist, geht es um eine junge Frau namens Prairie, die vor sieben Jahren als Blinde verschwand, plötzlich wieder auftaucht und sehen kann. Einer Handvoll Jugendlicher erzählt sie ihre mutmaßliche Geschichte, in der es um ihre Kindheit in Russland, um eine Entführung, um Nahtoderfahrungen und allerhand Übersinnliches geht.

Achtung, Spoiler: In der zweiten Staffel, die im Frühjahr 2019 erschien, wurden die Handlungsstränge um eine Dimension erweitert, in der Prairie im Körper der russischen Geschäftsfrau Nina Azarova erwacht. Ihr Mann hat ein Onlinepuzzlespiel entwickelt, mit dem er Jugendliche süchtig macht und sie so in ein Haus lockt, in dem obskure Experimente stattfinden und über dem der Geist der Urbesitzer wacht. Auch Prairies Schicksalsgemeinschaften aus Staffel 1 tauchen in der neuen und vorherigen Dimension wieder auf – aber auch ein sprechender Krake, jede Menge Brainfuck und ein bisschen Truman-Show.

„The OA“ wurde von Brit Marling, die auch die Hauptrolle spielt, und Zal Batmanglij erfunden und geschrieben. Die Musik kommt von Zal Batmanglijs Bruder Rostam, besser bekannt als ehemaliges Mitglied von Vampire Weekend.

Ob sich andere Sender oder Streamingdienste der auf fünf Staffeln angelegten Show annehmen werden, ist noch unklar.


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