Highlight: 4 weitere Künstler, mit denen Ihr die Neoklassik lieben lernt

4 Künstler, mit denen Ihr den Einstieg in die Neoklassik wagen solltet

Die Suche geht weiter. Eine Suche nach Zugang, nach Offenheit und Ohren für ein Genre, das vielen bisher verschlossen blieb. Ist ja auch kein Wunder, wenn man nur bei Oma am Kaffeetisch mit Streichern und Flügeln konfrontiert wird. Wenn alles, was einem zu Ohren kommt, schon zu alt oder bereits tot ist. Wir kennen das Gefühl. Genau deshalb stellen wir hier ein paar Künstler vor, die dem verstaubten Klassik-Klischee alles andere als entsprechen.

Nils Frahm

Wer geht gerne zu Techno und Elektro, und wie sie nicht alle heißen, tanzen? Nils Frahm scheint die perfekte Einstiegsdroge in die Welt der Neo-Klassik zu sein, denn er sitzt am Klavier und verbindet die warmen Töne des Tasteninstruments mit Elektroklängen der minimalistischen Neuzeit. Der international gefragte 36-jährige Berliner ist momentan übrigens auf Europa-Tournee und gibt unter anderem Mitte Dezember vier Konzerte in Berlin, die allerdings bereits ausverkauft sind.

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Ólafur Arnalds

Nils Frahm macht gerne gemeinsame Sache mit Menschen. Spezifischer: mit Musikern der Neo-Klassik-Szene. Darunter neben Woodkid auch Ólafur Arnalds. Aus einer gemeinsamen EP namens SHARE wurde schnell ein Album, das den Namen TRANCE FRENDZ trägt.

Unabhängig davon machte der Multiinstrumentalist Arnalds, der kurz vor der isländischen Hauptstadt Reykjavík aufwuchs, schnell die Düse, als er damals vom Elitarismus der Klassik-Szene seiner Universität genug hatte. Dort wollte er eigentlich Musiktheorie und Komposition studieren, begann aber dann doch lieber Klassik mit Elektro und Indie zu mischen.

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Karl Thesing

Karl Thesing hat keinen Wikipedia-Artikel und ist auch sonst eher unbekannt. Natürlich hat der Kölner, der erst vergangenes Jahr an den Tasten mit der Dark-Wave-Band Diary of Dreams auf Tour ging, trotzdem eine Fangemeinde und seine Vorliebe für Nils Frahm und Ólafur Arnalds spricht sowieso für sich. Vorliebe ist allerdings etwas untertrieben, eher sind sie Vorbilder für den Neo-Klassik-Musiker. Einfließen lässt er die Inspiration, die er durch sie gewinnt. Und Sounds, die er teilweise nur aus den Geräuschen, die ein Klavier erzeugt, entstehen lässt. Wie ein Maschinenwerk.

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Joep Beving

Einfach und geradlinig klingt das Klavier, an dem Joep Beving seine Finger auf die Tasten fallen lässt. Einfach und zugänglich, schöne Melodien schaffend. Zum Glück wandte sich der Holländer damals ab von der Werbeagentur, in der er kurzzeitig versuchte, seinen Sinn zu finden. Joep Beving hat viel zu viele Emotionen, die irgendwie rausmüssen. Uns treffen sie wie ein strömender Regen im Gebirge. Die Aussicht ist weit und unersetzlich.

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