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Unser Film der Woche: „Die wilde Zeit“

Something in the Air: Der erste Film, der sich anfühlt wie 1971.

Der Film spielt nach der Revolution der Studenten im Jahr 1971 und handelt von einem 16-Jährigen und seinen Freunden, die versuchen, die Fesseln des Elternhauses abzuschütteln und einzulösen, was die 68er versprochen hatten. In einer frühen Szene des Films stöbert der Protagonist durch seine Sammlung – Amazing Blondel, Nick Drake, Soft Machine – und legt schließlich zielstrebig eine Platte von Syd Barrett auf. Einerseits ein Verweis auf eine vergleichbare Szene in Cameron Crowes „Almost Famous“, anderseits eine Absichtserklärung: „Die wilde Zeit“ ist ein zutiefst persönlicher, autobiografischer Film, unaufgeregt strukturiert wie ein Entwicklungsroman, der die innere und äußere Reise seines Helden verfolgt und festhält, was sein Leben prägt: Gewaltsamer Widerstand, freie Liebe, Drogen, Kommunenleben, Esoterik werden undidaktisch verhandelt.

-> zur vollständigen Rezension


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