Neue Doku zur tragischen Geschichte des US-Rappers The D.O.C.

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Die Karriere des 1968 in Texas geborenen Rappers The D.O.C. startet erfolgsversprechend. 1989 veröffentlichte er sein Debütalbum NO ONE CAN DO IT BETTER, das von Rap-Legende Dr. Dre mitproduziert wurde und sich gut verkaufte. Zu diesem Zeitpunkt konnte sich der Musiker berechtigterweise große Hoffnung auf eine große HipHop-Karriere machen. Dann erlitt der Rapper aber einen schweren Schicksalsschlag: Bei einem Autounfall kam er zwar noch gerade so mit dem Leben davon, erlitt aber bleibende Schäden an seine Stimmorgan. Fortan musste er mit einer sehr dünnen, kratzigen Stimme klarkommen.

Der Rapper ließ sich davon nicht unterkriegen. Zunächst arbeitete er an den bald als Klassiker geltenden Alben THE CHRONIC (1992) von Dr. Dre  und DOGGYSTYLE (1993) von Snoop Dog mit. Später veröffentlichte er noch zwei eigene Alben, die sich jedoch aufgrund der sehr ungewöhnlich klingenden Stimme des Rappers kaum noch verkauften.

Neue Dokumentation über The D.O.C.

Nun erzählt die Dokumentation „The Doc“, die bei dem aktuell in New York stattfindenden Tribeca Festival Premiere feiert, die Geschichte des verhinderten Rappers nach. In dem Film kommen etliche Weggefährten von The D.O.C. zu Wort, unter anderem Dr. Dre, Snoop Dog, Ice Cube und Eminem. Letzterer hat auf Instagram bereits einen kleinen Ausschnitt aus der Dokumentation veröffentlicht, in dem er The D.O.C. großen Respekt zollt: „Er tat Dinge, die noch niemand getan hatte, einfach nur auf lyrischer Ebene“. Anschließend rappt er einige Zeilen aus dem The D.O.C.-Song „Mind Blowin“. Seht hier den Ausschnitt:

 

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