Nirvana-Baby: Spencer Elden ändert Klage und wirft Kurt Cobain pädosexuelle Fantasien vor

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Spencer Elden – der 1991 als vier Monate altes Baby auf dem Nirvana-Albumcover von NEVERMIND nackt abgelichtet wurde – hat seine Klage gegen die Band geändert und verzichtet darauf, einige der angeklagten Personen und Institutionen weiter belangen zu wollen. Stattdessen bezieht sich der heute 30-Jährige auf alte Tagebucheinträge von Kurt Cobain, die seinen Vorwurf der Kinderpornografie und sexueller Ausbeutung nun stärken sollen. Indirekt unterstellt er dem 1994 verstorbenen Nirvana-Sänger, pädosexuelle Fantasien zu Papier gebracht zu haben.

Elden behauptet außerdem, dass der Fotograf Kirk Weddle, der 1991 für das NEVERMIND-Cover engagiert wurde, ihn während des Shootings als Playboy-Gründer Hugh Hefner gestylt und fotografiert hatte. In einer der jüngsten Gerichtsakten hieß es nach Angaben des US-amerikanischen ROLLING STONE weiter, dass Weddle „eine viszerale sexuelle Reaktion beim Betrachter auslösen“ wollte und „Spencers ‚Würgereflex‘ auslöste, bevor er ihn für Posen unter Wasser warf, die Spencers Genitalien hervorhoben und betonten.“

Albumcover sei pädosexueller Natur

Das Albumcover sei laut Elden somit offenkundig pädosexueller Natur, wofür er von allen Angeklagten zuletzt mindestens 150.000 US-Dollar wegen „extremer und dauerhafter emotionaler Belastung“ forderte. Doch nun hat Elden den ehemaligen Nirvana-Schlagzeuger Chad Channing, Warner Music, Heather Parry und Guy Oseary, der zuvor als Verwalter des Cobain-Nachlasses verantwortlich war, aus seiner Klage entfernt.

In der neuen Klage gehe es nun um „undatierte Tagebücher, die Cobain geschrieben hat, eine Skizze des Albumcovers mit Sperma darüber.“ Weiter heißt es: „In mehreren Fällen beschreiben die Tagebücher Cobains verdrehte Visionen für das ‚Nevermind‘-Albumcover, zusammen mit seinen emotionalen Problemen. „Ich mache gerne Einschnitte in den Bauch von Säuglingen, ficke dann den Einschnitt, bis das Kind stirbt’“, soll Kurt Cobain einst geschrieben haben.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf RollingStone.de +++


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