Paul Walker – drei Filme abseits der „Fast & Furious“-Franchise

Mehr als nur schnelle Autos: Wofür wir Paul Walker sonst noch gerne in Erinnerung behalten.

Für viele war er nur das schöne All-American-Gesicht neben Glatzkopf Vin Diesel. Ein hübscher Posterboy hinter dem Steuer schneller Autos, dessen Auszeichnung für die beste Leinwandchemie bei den Teen-Choice-Awards ausgerechnet ihm und seinem Auto gegolten hat. Dass der am Wochenende in einem Auto tragisch verunglückte Hollywoodstar mehr war, als nur der Chauffeur einer gut geölten Franchise, das wurde dabei leider allzu oft übersehen.

Unter dem südafrikanischen Regisseur Wayne Kramer („The Cooler“) durfte Paul Walker sich im etliche Märchentopoi durchdeklinierenden Actionthriller „Running Scared“ von einer ganz anderen und fast schon arthousigen Seite zeigen. In „Takers“ variierte er 2010 seinen „Fast & Furious“-Part als Teil einer clever operierenden Bankräubertruppe. Und im Indiedrama „Hours“, das parallel zum US-Kinostart bei uns bereits auf DVD erschienen ist, kämpft er inmitten des Hurricanes Katrina verzweifelt um das Leben seiner gerade geborenen Tochter. Ein fast schon intimer kammerspielartiger Gegensatz zu seinem Leben auf der Überholspur, das ihn nun tragischerweise das Leben gekostet hat.

Paul Walker starb am 30. November 2013 bei einem Autounfall in Kalifornien.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.