PEOPLE Festival 2026 in Berlin: Dessners, Ben Howard, Henning May & mehr bestätigt

Das Festival kehrt ins Funkhaus zurück. Alle Infos zu Tickets und Dates hier im Überblick.

Das PEOPLE Festival findet in diesem Jahr wieder in der Hauptstadt statt. Die Veranstaltung läuft vom 10. bis 11. Oktober, die vorausgehende Künstler:innenresidenz beginnt bereits am 4. Oktober. Tickets sind seit dem 24. Juni über die Festival-Website erhältlich.

Was dahinter steckt? Gegründet wurde PEOPLE unter anderem von Bon-Iver-Mastermind Justin Vernon sowie Aaron und Bryce Dessner, die sich vor allem mit The National einen Namen gemacht haben. Austragungsort ist das historische Funkhaus an der Nalepastraße, das zu DDR-Zeiten als Rundfunkzentrum diente.

Um die 200 Uraufführungen auf elf Stages

Das Festival unterscheidet sich deutlich von klassischen Großveranstaltungen. Statt eines festen Programms setzt PEOPLE auf spontane Zusammenarbeit. Wer ein Ticket kauft, erfährt vorab nicht, welche Artists in welcher Besetzung auftreten werden.

Rund 180 Musiker:innen reisen mehrere Tage vor den öffentlichen Konzerten nach Berlin. Während einer einwöchigen Arbeitsphase nutzen sie die Studios und Proberäume des Funkhauses, um gemeinsam neue Stücke zu entwickeln. Die Ergebnisse dieser Sessions werden anschließend auf den Bühnen des Festivals präsentiert.

Nach Angaben der Veranstaltenden sind für das Wochenende rund 200 Uraufführungen auf elf Bühnen geplant.

Erste Teilnehmer:innen stehen fest

Zu den ersten bestätigten Namen gehören Aaron Dessner, Bryce Dessner, Ben Howard, Damien Rice, Henning May, Bosse, Lisa Hannigan, Owen Pallett, Patrick Watson, Victoria Canal, Colin Stetson und Erlend Øye.

Ebenfalls angekündigt wurden Alex Somers, Adrian Utley sowie Deradoorian, Makaya McCraven, Shahzad Ismaily, Sarah Neufeld, Nick Zinner von den Yeah Yeah Yeahs und mehr.

Die Veranstaltenden wollen in den kommenden Wochen weitere Teilnehmer:innen bekanntgeben.

Festival finanziert sich über Ticketverkäufe

Nach Angaben von PEOPLE fließen sämtliche Ticketeinnahmen in die Finanzierung der Veranstaltung. Auf kommerzielle Sponsoren und klassische Headliner-Strukturen verzichtet das Festival.

Das Konzept setzt stattdessen auf Begegnungen zwischen etablierten Musiker:innen und Nachwuchskünstler:innen, die während der Residenz gemeinsam neue Projekte entwickeln.

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