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Pink rechtfertigt Foto vor dem Holocaust-Mahnmal

Die Popsängerin Pink veröffentlichte auf Instagram ein Bild ihrer Kinder am Holocaust-Mahnmal in Berlin. Die Sensibilität dessen scheint ihr im Vorfeld bewusst gewesen zu sein: Begleitend zu dem Foto hat Pink einen Kurztext gepostet, der auf die erwartbare Kritik eingeht. Darin verteidigt sie das Veröffentlichen privater Fotos, die an diesem Ort aufgenommen wurden.

Auf dem Bild zu sehen sind ihre zwei Kinder, die spielerisch durch die Stelen des Denkmals laufen. Fotos dieser Art ernten immer wieder reichlich Kritik und den Vorwurf der Pietätlosigkeit.

In der Beschreibung des Bildes geht Pink darauf ein, dass das Denkmal von Menschen erbaut wurde, die fest daran glaubten, dass Kinder wieder Kinder sein dürfen. Für sie habe das Mahnmal zudem die hohe Bedeutung, das Leben nach dem Tod zu feiern.

Zudem gab Pink an, dass der gesamte Teil ihrer Familie, mütterlicherseits, jüdisch sei. Menschen sollten ihre Ablehnung und Wertung solchen Fotos gegenüber für sich behalten. Durch diesen Text griff sie schon vorweg gegen mögliche Kritik ihrer Follower durch.

Alecia Beth Moore, wie Pink mit bürgerlichen Namen heißt, veröffentlichte am 26. April ihr achtes Studioalbum HURTS 2B HUMAN und befindet sich momentan auf „Beautiful Trauma World Tour“. Im Rahmen dessen trat sie am 14. Juli im Olympiastadion Berlin auf.

 


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