Plattenladen-Crawls sind das neue Ding – und es gibt sie auch in Deutschland

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Es gibt gewisse Dinge, die werden der Öffentlichkeit als Touristenattraktionen verkauft, obwohl die Mehrzahl eben jener angesprochener Zielgruppe sich mit Abscheu davon abwendet: Segway-Sightseeing-Touren etwa, aber auch Pub-Crawls, die einen mit dem Erleben des „wahren *Name einer beliebigen Großstadt einsetzen* Nachtlebens“ ködern und einen dann doch nur in austauschbare Hochglanzbars und systemgastronomisch betriebene Massenabfüllanlagen führt.

Nun wollen in den USA einige Musikliebhaber Besuchern ihrer Heimatstädte ein besseres Freizeitprogramm bieten und haben dafür die Record Store Crawls ins Leben gerufen. In Städten wie New York, Los Angeles und Portland werden in den kommenden Monaten Touren durch angesagte, aber auch oftmals übersehene Plattenläden angeboten. Das Gute an diesem Trend: Er ist bereits in Deutschland angekommen. Am 21. April, also am diesjährigen Record Store Day, wird es einen organisierten Plattenladen-Crawl geben. Personen, die sich zur Veranstaltung anmelden, werden mit einem Shuttle-Bus von Location zu Location gefahren, Snacks und Getränke sollen auch abzugreifen sein.

Alle Informationen zu den Record Store Crawls und wie Ihr Euch für die Tour in Berlin anmelden könnt, findet Ihr auf der Website der Veranstalter.

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Tourist in der eigenen Stadt: Protokoll eines Pub Crawls durch Mitte, an dem man – Spoiler – als Berliner wirklich nicht teilgenommen haben muss.auf Musikexpress ansehen


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