„Prince of Cats“: Spike Lee paart „Romeo und Julia“ mit HipHop

Spike Lee wird sich für seinen nächsten Film einer der wohl zeitlosesten und tragischsten Liebesgeschichten der Literatur widmen – Shakespeares Romeo und Julia. Allerdings mit einem gewissen Twist: Unter dem Titel „Prince of Cats“ soll eine HipHop-Version des Shakespeare-Klassikers entstehen, die in den 1980ern in Brooklyn spielt. Grundlage für die Adaption ist Ron Wimberlys Graphic Novel „Prince of Cats“  aus dem Jahr 2012.  Lee wird auf dessen Basis das Drehbuch neu schreiben und dabei mit Wimberly und dem Autor Selwyn Seyfu Hinds zusammenarbeiten.

„Der Film konzentriert sich auf Tybalt (Julias Cousin) und seine Capulet-Brüder, die durch Brooklyn führen, wo Untergrundschwertduelle mit dem Rivalen Montagues an der Tagesordnung stehen“, so „The Hollywood Reporter“. „Diese Welt beinhaltet HipHop-Essentials wie DJing, MCing, Breakdance und Graffiti.“

Spike Lee behandelt in seinen Filmen oftmals gesellschaftspolitische und soziale Themen, insbesondere Rassismus gegenüber der afroamerikanischen Bevölkerung. Lees aktuellstes Projekt war der 2018 erschienene Film „BlacKkKlansman“. Er erhielt sechs Oscar-Nominierungen, darunter in der Kategorie „Best Picture“ und Lees erste Nominierung als bester Regisseur.

Hollywood hat im Laufe der Jahre viele Versionen von Romeo und Julia auf die Leinwände gebracht, darunter Baz Luhrmanns „Romeo + Julia“ mit Leonardo DiCaprio und Clare Danes im Jahr 1996. Außerdem basierte das Musical „West Side Story“ von 1961 auf der berühmten Shakespeare-Tragödie. 2011 erschien sogar eine animierte Kinderfilm-Version der Geschichte namens „Gnomeo und Julia“.


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