Produktion abgebrochen: „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ ist in ernsten Schwierigkeiten

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Eigentlich hatte James Gunn das Jahr 2020 als groben Termin für den Release von „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ gesetzt. Doch nach dem Ausscheiden des Regisseurs und Drehbuchautors James Gunn wird dieser Termin kaum zu halten sein. Disney hat James Gunn, der die Comic-Gang im Weltraum in zwei Filmen zu den beliebtesten Figuren der Marvel-Reihe gemacht hat, im Juli gefeuert. Gunn hat vor Jahren äußerst geschmacklose Tweets abgesetzt, die ihm jetzt bei einem Online-Streit mit Trump-Anhängern wieder auf die Füße fielen und zum Rausschmiss führten.

Seitdem ist das ganze Projekt in die Krise gerutscht. Während Disney und Marvel hinter den Kulissen nach einem neuen Regisseur für „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ suchen, fordern die Darsteller um Chris Pratt, Zoe Saldana und Bradley Cooper Gnade seitens der Studios. Die Schauspieler wollen ihren Regisseur zurück, Fans haben natürlich die passende Online-Petition mit der Forderung nach einem erneuten Engagement Gunns eingereicht.

Schauspieler droht mit Vertragsbruch

Die Forderungen wird nicht erfüllt, Disney und Marvel bleiben mit gutem Grund hart und schauen sich lieber nach einem Ersatz um. Da der vakante Posten anscheinend immer noch nicht besetzt ist und wahrscheinlich auch ein neues Drehbuch geschrieben werden muss, entschied sich Marvel nun zu einem drastischen Schritt und legt sogar die bisher erst leicht angelaufene Vorproduktion auf Eis.

Direkt betroffen von dieser Maßnahme sind bisher „nur“ circa 20 Crew-Mitglieder, die bereits den geplanten Dreh im Winter 2018 und Frühjahr 2019 vorbereitet haben. Den Mitarbeitern sei es freigestellt, sich nach neuer Arbeit umzuschauen. Beim Projekt „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ werden sie vorerst nicht mehr gebraucht.

Disney und Marvel habe großes Interesse daran, die Trilogie um die Superhelden noch zu beenden. Einer der Darsteller droht aber bereits mit Ausstieg aus dem Projekt: Dave Bautista, der im Film Drax spielt, kündigte Vertragsbruch an, sollte das Studio nicht zumindest das Drehbuch von James Gunn verwenden.


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