Punk is dead: Die Sex Pistols gibt’s jetzt auch auf Kreditkarte

Für alle, die nicht daran glauben wollen, dass Punk das Zeitliche gesegnet hat – spätestens jetzt haben wir dank Kreditkarten mit Sex-Pistols-Motiven den Beweis dafür.

Sir Richard Branson hat sich einen neuen Coup überlegt: Mit Virgin Money und deren neuen Kreditkartenmotiven kommt Anarchie ins Portemonnaie. Auf den Plastikkarten des Bankinstituts prangen künftig drei verschiedene Artworks der Sex Pistols, darunter zwei vom Album NEVER MIND THE BOLLOCKS, HERE’S THE SEX PISTOLS inspirierte Motive sowie eines zur Single „Anarchy in the UK“.

„Es wird Zeit etwas Rebellion in die Taschen von Konsumenten zu stecken“, so die Sprecher von Virgin Money. Dass sich das mit Textzeilen wie „Your future dream is a shopping scheme“ aus „Anarchy in the UK“ nicht sonderlich gut versteht, ignoriert die Bank wohlweislich, schließlich teilt Branson ein Stück Geschichte mit der Band. 1977 nahm der Virgin-Chef die Anti-Establishment-Punkrocker unter Vertrag. Virgin Money stehe heute dafür, das Bankwesen in Großbritannien aufzurütteln, so wie die Sex Pistols damals Konventionen zu Fall brachten, so die Verantwortlichen.

Kristina Baum schreibt freiberuflich unter anderem für MUSIKEXPRESS. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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