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Alien Stadium Livin In Elizabethan Times

Domino/GoodToGo

von

Martin Duffy und Steve Mason sind einem größeren Publikum von ihrem Wirken auf Platten von Felt, Primal Scream und der Beta Band bekannt. Aber das, was die beiden als Duo Alien Stadium auf diesem Konzeptalbum raushauen, lässt sich nicht mal eben schnell mit den Geschichten ihrer Bands verbinden. Duffy und Mason haben eine voll orchestrierte, mit Beats und Brass verstärkte Pop-Suite aus der Taufe gehoben, in der nicht weniger als eine interplanetarische Räuberpistole erzählt wird.

Weil wir unseren Planeten zugrunde gerockt haben, kann nur noch Rettung aus dem All kommen, doch die zu Hilfe Gerufenen entpuppen sich als Pissheads und vernichten die Menschheit – bis auf unsere beiden Protagonisten, die flüchten können, ein Raumschiff bauen und ihrerseits eine Space-Tour starten. Die führt über vier Tracks und knapp 30 Minuten Spielzeit, es ist ein instrumental wuchernder Trip in Blues-, Folk- und Party-Galaxien, die dann plötzlich doch die Kurve zu Primal Scream kriegen. Oder an einen Soundtrack fürs „ZDF-History“-Programm erinnern, Guido Knopp in space sozusagen. Im „Titanic Dance“ zum Finale wacht der schlafende Riese Acid-House auf einem Kirmeskarussell im All auf, dazu werden Field- und Fernsehrecordings aus der Welt der Primaten gesendet. Die wagen wenigstens was. 

Klingt wie: Alan Parsons Project: I Robot (1977) / British Sea Power: Do You Like Rock Music? (2008) / Primal Scream: Chaosmosis (2016) 

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