Brendan Benson

Low Key

Schnitzel/Indigo (VÖ: 2.12.)

Auch in der Isolation verzichtet der Singer/Songwriter lieber auf Lo-Fi-Kasteiung.

Wie so viele Musikerkollegen sah sich auch US-Singer/Songwriter und Raconteur-Kooperateur Brendan Benson gezwungen, in isolierter Heimarbeit neues Material zu komponieren. Das Ergebnis dieser Ein-Mann-acht-Spur-Session sind acht Songs, die aber keiner klanglichen Lo-Fi-Kasteiung folgen, sondern Bensons klassischen Songwriter-Stilwillen wieder fokussierter und weniger HipHop-hibbelig als zuletzt erscheinen lassen.

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Selbstreflexiv widmet sich der 52-Jährige Zwischenmenschlichem wie abgebrochenen Brücken oder – ironischerweise – der Einsamkeit und Leere, die das gerade brachliegende Leben als fahrender Musiker mit sich bringt. Doch er verpackt tiefschürfende Themen nicht in tonale Trübsal, sondern kombiniert Sixties-Sensibilität mit Power-Pop-Perfektionismus und Indie-Insignien aus der Rock-Garage. Selbst ein Ausflug in entspannte Reggea-Rock-Gefilde in Form des Gerry-Rafferty-Covers „Right Down The Line“ aus dem wohl quintessenziellen Benson-Prägungs-Jahr 1978 gesellt sich hinzu.

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