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INVSN The Beautiful Stories

Dine Alone/Caroline/Universal

von
Foto: Dine Alone/Caroline/Universal

„I’m alive, I’m on fire, another day“ singen Sara Almgren und Dennis Lyzxén, immer wieder und wieder. Der Song heißt „The Constant War“, und wie bei allem, das nicht enden will, schleicht sich auch hier irgendwann die Ermüdung ein. Wieder ein Tag. Wieder lebendig sein. Wieder Feuer zeigen. Der ewige Punk – es gibt nichts Anstrengenderes.

INVSN war nach Refused und The (International) Noise Conspiracy Lyzxéns Versuch, etwas introvertierter aufzutreten. THE BEAUTIFUL STORIES bricht diesen Versuch ab, „Bom Bom“ heißt ein Stück, es hatte sich etwas aufgestaut, nun muss es raus. Konkret politisch wird das Kollektiv nicht, es geht um die generellen Probleme des Individuums im Kapitalismus. „Immer zu“ ist der deutsche Titel des ersten Songs, doppeldeutig zu lesen: immer geschlossen, immer weiter. Ein wenig nach den Einstürzenden Neubauten klingt das Stück, später etabliert die Band zunächst einen düsteren Industrial-Punk-Blues, „The Distance“ und „I Dreamt Music“ klingen wie Hits fürs nächste Leipziger Gothic-Treffen, „Love’s Like A Drug“ ist dann der inhaltliche Super-GAU: Liebe als Droge? Hier ist der Entzug.

Klingt wie: Killing Joke: Night Time (1985) / The Dead Weather: Dodge And Burn (2015) / Boss Hog: Brood X (2017)

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