Jazzanova :: Funkhaus Studio Sessions

Die mondänen Musterschüler wollen mit ihrem Soul-Jazz beweisen: Man kann auch zu viel guten Geschmack besitzen.

Kann man eigentlich zu viel guten Geschmack besitzen? Wahrscheinlich eher nicht, aber es sieht so aus, als würden Jazzanova hart daran arbeiten, dieses Axiom aufzuweichen. Für die Funkhaus Studio Sessions hat das Berliner Produzentenkollektiv seine siebenköpfige Live-Band ins ehemalige DDR-Rundfunk-Orchester-Studio geladen, um unter kontrollierten Bedingungen das erste Live-Album der mittlerweile auch schon 17-jährigen Jazzanova-Geschichte einzuspielen. Zusammen zelebriert man nun souverän swingenden Downbeat, klasse knisternden Jazz, sehnsüchtigen Soul und ganz famosen Funk. Jede Note in jedem Track sitzt garantiert hundertprozentig exakt an der richtigen Stelle. Jazzanova waren ja schon immer als die mondänen Musterschüler des Downbeat bekannt, aber nie ist das so deutlich geworden wie bei den Funkhaus Studio Sessions.

Key Tracks: „Lucky Girl“, „No Use“, „I Can See“

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.